Zurück zur Startseite
Autor/inn/en:

Kontakt zur Pressestelle

DIE LINKE,
Landesverband Hamburg
Pressestelle,
Martin Wittmaack
Wendenstr. 6 • 20097 Hamburg
presse@die-linke-hamburg.de
+49 -(0)176 - 600 22 592

 
10. Oktober 2015 Dora Heyenn

Heyenn fordert Versicherungsschutz für Ehrenamtliche

© CC-BY-SA 2.5: Daniel Schwen via wikipedia.org

Täglich kommen bis zu 500 Flüchtlinge nach Hamburg. Die zuständigen Behörden und die Bezirksämter sind kaum in der Lage, die dadurch entstehenden Aufgaben ohne ehrenamtliche Hilfe zu bewerkstelligen. Tausende Hamburgerinnen und Hamburger helfen freiwillig, um den Flüchtlingen ihren Aufenthalt in Hamburg zu erleichtern und ihnen bei der Integration zu helfen. Ihr Engagement ist vorbildlich und repräsentiert die beste Tradition einer weltoffenen Metropole: Menschlichkeit. Diese Menschen setzen alle ein deutliches Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit!

Dora Heyenn, fraktionslose Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft hat eine Anfrage an den Senat gestellt:
 „Insbesondere Ehrenamtliche mit direktem Umgang mit anderen Menschen sind dem Risiko ausgesetzt, dass durch Fehler Sach- oder Personenschäden verursacht werden können. Zudem können sich Unfälle ereignen.“

In der Antwort auf die Kleine Anfrage „Versicherungsschutz von Freiwilligen bei der Unterstützung von Flüchtlingen“ (Drucksache 21/1671) ist zu lesen, dass Freiwillige, die sich bei der Unterstützung von Flüchtlingen engagieren, unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung stehen.
Das allerdings nur, wenn diese Tätigkeit im öffentlichen Interesse liegt bzw. ihnen die Aufgaben im Rahmen der Flüchtlingshilfe von den zuständigen Behörden übertragen werden.

„Insbesondere in der jetzigen Situation entschließen sich die meisten Hamburger und Hamburgerinnen spontan oder in Eigeninitiative den Flüchtlingen zu helfen und sie sind eben nicht versichert. Deshalb besteht Handlungsbedarf. Ehrenamtlich Engagierte, die sich selbst höchst solidarisch verhalten – egal ob organisiert oder nicht - haben Anspruch auf solidarischen Versicherungsschutz“, so die Abgeordnete Heyenn abschließend