Zurück zur Startseite
Autor/inn/en:

Kontakt zur Pressestelle

DIE LINKE,
Landesverband Hamburg
Pressestelle,
Martin Wittmaack
Wendenstr. 6 • 20097 Hamburg
presse@die-linke-hamburg.de
+49 -(0)176 - 600 22 592

 
20. März 2009 Pressestelle

Heute ist NOWRUZ:

Frühlingsanfang und traditionelle Neujahrsfeier im Mittleren Osten.

DIE LINKE in Hamburg gratuliert allen Menschen, die Nowruz feiern. In Ländern, in denen Menschenrechte verletzt werden, wird Nowruz nicht nur als Fest des Frühlingsanfangs gefeiert, sondern auch als Protestveranstaltung und eine Form des Widerstands begangen. Wir solidarisieren uns mit diesem Protest und Widerstand gegen die vielfältigen Menschenrechtsverletzungen in vielen Ländern des Mittleren Ostens.

Zaman Masudi, Landessprecherin der LINKEN erklärt zum heutigen Nowruz-Fest:

„Die Völker des Mittleren Ostens begehen Nowruz in einer unerträglichen Situation, die durch imperialistische Kriege der Besatzungsmächte begründet ist. Die Weltwirtschaftskrise hat auch diese Länder erreicht und wird von vielen reaktionären und undemokratischen Regierungen dieser Länder als Vorwand genommen, um die Menschen noch mehr Repressalien und Gewalt auszusetzen.

Heute erleben wir Nowruz lebendiger, bewusster, kämpferischer und solidarischer denn je. Dies hat mit der gegenwärtigen gesellschaftlichen Situation zu tun. Sie ist geprägt durch den Widerspruch zwischen dem enormen materiellen und kulturellen Reichtum einerseits und Armut, sozialer Ungerechtigkeit, Kriege, Unterdrückung und der Entwürdigung von Menschen andererseits.

Dies ist in einem unberechenbaren und Krieg treibenden imperialen Weltsystem begründet, in dem das Kapital im Mittelpunkt steht und die Menschen an Bedeutung verlieren.

Auch in Deutschland feiern die Menschen den Frühlinsanfang. Wir sollten aber auch in Deutschland den Frühlingsbeginn als ein kämpferisches Widerstandsfest begehen und uns dafür einsetzen,

  • dass das Grundrecht auf Asyl wiederhergestellt wird,
  • dass die Einwanderung in Deutschland erleichtert wird,
  • dass offene Grenzen für die Menschen geschaffen werden, die aus politischen, religiösen, ethnischen und geschlechtsspezifischen Gründen verfolgt sind und sich in Not befinden.

Wir müssen uns gemeinsam für eine offene und tolerante Gesellschaft einsetzen, eine Gesellschaft, in der für alle in Deutschland lebenden Menschen die gleichen Menschenrechte gelten.

Nowruz Piruz bad

Zaman Masudi