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13. August 2008 Fraktion Wandsbek

Hausmeister an die Schulen!

Mit einem Auskunftsersuchen an den Hamburger Senat möchte die LINKE herausfinden, wie sich die geringere Präsenz der Hausmeister an den Hamburger Schulen auf den Vandalismus an den Schulen auswirkt. Unter anderem wurde der Bereitschaftsdienst der Hausmeister nach 17:00  Anfang 2007 aufgehoben. Ab 22:00 schließen die Türen in den Schulen inzwischen automatisch. Überstunden werden nicht bezahlt und sind nicht gewollt.

Bekannt ist darüber hinaus, dass an der Schule Hegholt in Bramfeld der Hausmeister nicht mehr auf dem Schulgelände wohnt. Die Hausmeisterwohnung dort bedarf einer dringenden Sanierung, die allerdings immer wieder verzögert wird. Auch hier möchte die Wandsbeker LINKE wissen, ob das ein Einzelfall ist oder der Senat hier schleichend das geltende Prinzip der „Residenzpflicht“ – also  der Pflicht der Hausmeister, auf dem Schulgelände zu wohnen, abschaffen will.

Vasco Schultz (31), sozialpolitischer Sprecher der Wandsbeker Linksfraktion dazu: „ Überall kann man beobachten, dass schon alleine durch die Präsenz von Menschen vor Ort automatisch die Vandalismusschäden sinken. Sei es durch den Kiosk in einer Unterführung oder eben die Hausmeister an den Schulen. Die Präsenz der Hausmeister stellt eine soziale Kontrollfunktion dar, die durch die Verminderung von Vandalismus sogar Geld spart.“

Die LINKE setzt sich für eine starke Präsenz der Hausmeister vor Ort an den Schulen ein. Auch wegen der schulischen Veranstaltungen wie AGs, Elternabenden etc., die auf Grund des fehlenden Bereitschaftsdienstes  zu leiden haben.

„Es ist paradox, wenn einerseits aus gutem Grund immer mehr Schulen zu Ganztagsschulen werden, aber gleichzeitig  die Hausmeister als Servicekräfte vor Ort immer weniger präsent sein sollen. Das passt so nicht zusammen und verhindert geradezu, dass die Schule ein Ort ist, an dem sich Schülerinnen und Schüler ganztägig aufhalten können.“, so Vasco Schultz abschließend.

Für Rückfragen: Vasco Schultz unter Telefon: 0173-58 408 37