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16. Dezember 2014 Bürgerschaftsfraktion

Haushalt: Breitensportförderung statt Olympia

Im Rahmen der Haushaltsberatungen in der Hamburgischen Bürgerschaft zum Doppelhaushalt 2015/2016 forderte die Fraktion DIE LINKE den SPD-Senat auf, mehr Geld für den Erhalt der Sportstätten, einschließlich eines Programms für den Umbau sämtlicher Großspielfelder in Kunstrasenplätze, für Schwimmkurse und für die Beteiligung benachteiligte Gruppen zu investieren.
 
Während der Senat weiterhin an Großevents wie Olympischen Spielen festhält, wartet die städtische Sportinfrastruktur weiter auf dringend notwendige Investitionen. Entgegen der öffentlichen Erklärungen des Senats ist festzustellen, dass es erheblichen Bedarf gibt, den Zugang zum Breitensport für möglichst viele Bürgerinnen und Bürger Hamburgs unabhängig vom Einkommen zu gewährleisten. Deshalb legt DIE LINKE den Fokus auf die Sportstätteninfrastruktur und vereinfachte Zugangsbedingungen für benachteiligte Gruppen. Statt Milliarden für sportliche Prestigeprojekte auszugeben, die den wenigsten nützen, muss Hamburg endlich den Breitensport optimal ausstatten.
 
Der sportpolitische Sprecher Mehmet Yildiz erklärt dazu: „Sport ist auch ein Ort der Begegnung und des Kennenlernens. Sport trägt zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei und fördert die Solidarität und zusätzlich dient er auch noch der Gesundheit. Deswegen müssen wir den Sportbereich so gut ausstatten, dass alle Menschen unabhängig von Geldbeutel die Möglichkeit haben sich sportlich zu betätigen. Daher haben wir einen Haushaltsantrag für den Sport eingebracht, der nur die schlimmsten Auswüchse ihrer verfehlten Sportpolitik abmildert.“