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21. Februar 2012 Bürgerschaftsfraktion

Hapag-Lloyd-Übernahme: LINKE stellt kritische Fragen an den Senat

Den Senatsbeschluss zur Übernahme weiterer Anteile an der Reederei Hapag-Lloyd kommentiert Norbert Hackbusch, hafenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft:

Mit der Entscheidung, zusätzliche Anteile an Hapag-Lloyd zu übernehmen, sind wir grundsätzlich einverstanden.
Der Deal sei sinnvoll, um „die Übernahme durch eine andere große Reederei, die Schließung der Firmenzentrale, und eine Neuaufstellung von internationalen Routen am Hamburger Hafen vorbei zu verhindern“, sagt Hackbusch.

Ob das Ganze auch ein gutes Geschäft wird, sei hingegen zweifelhaft: „Der Preis für die Beteiligung wurde in einem erstaunlichen Verfahren ermittelt und bedarf einer kritischen Betrachtung“, sagt Hackbusch.

Außerdem verweist er  in diesem Zusammenhang einmal mehr auf die fatale Perspektive der drohenden Schuldenbremse: „Hätten wir die Schuldenbremse jetzt schon, wäre die Übernahme der Hapag-Lloyd-Anteile so wahrscheinlich gar nicht möglich gewesen. Will sich der Senat ähnlich gelagerte Entscheidungen in Zukunft wirklich auf diese Weise verbauen?“