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28. Juli 2009 Bürgerschaftsfraktion

Hapag-Lloyd - Kapitalaufstockung ohne "Hapag-Lloyd-Retter"

In der heutigen Sitzung wurde der Haushaltsausschuss informiert, dass Klaus-Michael Kühne sich nicht an der kurzfristigen Kapitalaufstockung beteiligen wird.

Mit Hapag-Lloyd, deren zweitgrößter Anteilseigner Hamburg ist, droht der Stadt neben der Elbphilharmonie und HSH Nordbank ein weiteres Fass ohne Boden das den Haushalt belastet. Sowohl die kurzfristige Kapitalaufstockung um die drohende Insolvenz zu vermeiden, als auch die langfristige Erhöhung des Kapitalrahmens um 1,75 Milliarden Euro werden Hamburg stark in Anspruch nehmen.

Dazu erklärt Dr. Joachim Bischoff, Finanz- und Wirtschaftsexperte der Fraktion die LINKE:

"Angesichts der Bedeutung der Hamburger Reederei für die Regionalökonomie, den damit verbundenen Arbeitsplätzen und weil es sich um ein realistisches Konzept handelt, gibt es keine Alternative zu dem Sanierungskurs. Die Fraktion DIE LINKE trägt deshalb das Sanierungskonzept mit."

Fraktionsvorsitzende Dora Heyenn ergänzt:

"Es ist nicht überraschend, dass der Unternehmer Kühne sich erneut einer Lösung zur Sanierung der Hamburger Reederei verweigert. Herr Kühne hat seit seinem Einstieg in das Konsortium Albert Ballin im Grunde nur seine eigenen Interessen verfolgt. Vom Hamburger Patrioten und gefeierten 'Hapag-Lloyd-Retter' ist nicht viel übrig geblieben. Wer sich zum Retter aufschwingt muss auch etwas unternehmen wenn die Lage schwierig wird: Denn der Retter zeigt sich immer erst in der Not. Ansonsten werden Hamburg und das Konsortium Albert Ballin eine Lösung ohne Kühne finden müssen."