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17. August 2011 Bürgerschaftsfraktion

„Hamburg-WG“: Notbremse gezogen – und jetzt?

Gestern Nachmittag verkündete die Hamburg Marketing GmbH ihren Rückzug von dem „Social-Media-Projekt“ „Hamburg-WG“. Die Linksfraktion begrüßt, dass die Verantwortlichen sich zu diesem Schritt entschlossen haben, nachdem in der vergangenen Woche die Hintergründe zu diesem fragwürdigen „Gewinnspiel“ durch zwei Anfragen des Abgeordneten Norbert Hackbusch ans Licht gekommen waren.

„Allerdings, muss man sich klarmachen, dass die Verantwortung für dieses Projekt auch bei denjenigen liegt, die jetzt vehement ein Ende der Aktion gefordert haben. Der schwarz-grüne Senat ist für die Konzeptentwicklung und der SPD-Senat für die bisherige Umsetzung verantwortlich“, erklärt Norbert Hackbusch, Fachsprecher für Kultur der Fraktion DIE LINKE und Kulturausschussvorsitzender.

Die Linke fordert daher, dass das Konzept der Hamburg Marketing GmbH im Wirtschaftsausschuss diskutiert wird.

„Wir wollen im Wirtschaftsausschuss eine Diskussion darüber, wie erreicht werden kann, dass so etwas in Zukunft nicht noch einmal passiert. Nach wie vor sind zu dem Konzept noch viele Fragen offen. Und nicht zuletzt bleibt die Frage wie viel Geld die Stadt für die bereits entstandenen Kosten bezahlen muss. Dazu haben wir gestern zwei weitere Anfragen eingereicht“, so Hackbusch abschließend.