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29. November 2011 AG Queer

Hamburg ist queer – DIE LINKE auch

Am 17.11.2011 hat sich in Hamburg die Arbeitsgemeinschaft DIE LINKE.queer gegründet. Sie will Lesben, Schwule, Bi-, Pansexuelle,Trans*personen und Intergeschlechtliche Menschen, sowie alle sich zwischen den stereotypen Mann oder Frau bewegenden Lebens- und einvernehmlichen Liebensweisen, ansprechen und sich für diese einsetzen. Sie will gemeinsam mit allen ihren Zielen solidarisch gegenüber stehenden Menschen (Angehörige, Freund_innen und Sympathisant_innen) für die Akzeptanz der für alle Beteiligten konsensuellen sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt und der unterschiedlichen Lebensweisen in der Gesellschaft kämpfen.  Die AG queer tritt Diskriminierungen von Gruppen und Menschen – auch in der schwul- lesbischen Szene – entgegen und kämpft für die uneingeschränkte Gleichstellung queerer Menschen, Partner_innenschaften oder Lebensentwürfe. Das nächste offene Treffen der AG ist am 15.12. 2011 um 18 Uhr.

"Solange eine heterosexuelle Zweigeschlechtlichkeit stillschweigend als Maßstab politischer Entscheidungen, juristischer Rahmensetzungen und kultureller Debatten gilt, wird sexuelle und geschlechtliche Ausgrenzung reproduziert. Unser Ziel ist die Überwindung des Gegensatzes von 'normal' und 'anders'. Da braucht es noch viel Aufklärung.", erläutert der Sprecher der AG queer, Oliver Schade.

Mit dem Begriff "queer" in ihrem Namen bezieht sich die AG auf die Queer-Theorie, wie sie u.a.  von Judith Butler vertreten wird. Geschlechtliche und sexuelle Identität gelten nicht als "naturgegeben", sondern als in sozialen und kulturellen Prozessen, in denen Menschen mitwirken, erworben und hergestellt. Heterosexualität und die vermeintlich einzigen beiden Geschlechter weiblich und männlich werden als Norm infrage gestellt.