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12. Mai 2013 Bürgerschaftsfraktion

„Häuser werden besetzt, weil der Senat nicht handelt“

Norbert Hackbusch

Etwa 100 Menschen haben gestern Abend für mehrere Stunden zwei leer stehende Häuser in der Breiten Straße besetzt. Sie protestierten damit gegen die Wohnungsnot in Hamburg und insbesondere den vom Bauausschuss Altona beschlossenen Abriss der beiden Häuser. „Seit Jahren erklärt der Senat, die Wohnungsnot sei zwar schrecklich, aber er könne da auch nichts machen und außerdem baue er doch ein paar neue Wohnungen“, kommentiert Norbert Hackbusch, für DIE LINKE direkt gewählter Bürgerschaftsabgeordneter aus Altona. „Wohnungsnot und hohe Mieten sind aber kein Naturereignis, gegen das man nichts unternehmen kann. Wenn der Senat da versagt, kommen Hausbesetzungen wieder in Mode und das ist gut so.“

Die Häuser Breite Straße 114 und 116 beweisen laut Hackbusch, dass sich durchaus etwas gegen Wohnungsknappheit unternehmen ließe. „Hier wird günstiger Wohnraum vernichtet und wertvoller Altbau zerstört. Das ließe sich mit verschiedenen Maßnahmen des Bezirks und des Senats problemlos verhindern – wenn man nur will“, so der Abgeordnete. Mehrere AnwohnerInnen-Initiativen engagieren sich bereits seit Längerem gegen den drohenden Abriss der Häuser.