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14. April 2011 Bürgerschaftsfraktion

Girls' Day bei der Linksfraktion

Neun Mädchen zwischen 11 und 15 Jahren aus Schulen in Hamburg und dem Umland erkunden heute den Alltag der Abgeordneten der Fraktion DIE LINKE in der Hamburger Bürgerschaft. Im Gespräch mit der frauenpolitischen Sprecherin Kersten Artus und der Sprecherin für Inklusion und Partizipation Cansu Özdemir diskutierten die Mädchen, ihre Utopien und Wünsche "das würde ich verändern, wenn ich Bürgermeisterin wäre".

Neben dem Wunsch die Atomkraft abzuschaffen äußerten die Mädchen Anliegen aus ihrem konkreten Alltag. Dazu gehören bessere Fahrradwege, keine Studiengebühren sowie mehr Freizeitangebote an Schulen und auf Spielplätzen. Für ihren Alltag an der Schule fordern die Mädchen Lernmittelfreiheit, kostenloses Mittagessen und bessere LehrerInnen. "Wir brauchen mehr Gewalt- und Suchtprävention und Aktionen gegen Diskriminierung und Mobbing", hieß es einhellig. Es müsse mehr Gerechtigkeit für Mädchen mit Migrationshintergrund geben und mehr gegen häusliche Gewalt unternommen werden.

Nach einer Führung durch das Hamburger Rathaus und einem gemeinsamen Mittagessen mit den Abgeordneten Özdemir und Artus besuchen die Mädchen die heutige Sitzung der Bürgerschaft.

Die Fraktion DIE LINKE setzt sich für die Beseitigung der strukturellen Benachteiligung von Mädchen und Frauen und die Durchsetzung ihrer uneingeschränkten Teilhabe in allen gesellschaftlichen Bereichen und an allen gesellschaftlichen Ressourcen ein.

Der Girls' Day bietet den Mädchen die Möglichkeit Berufsfelder kennen zu lernen, in denen Frauen nach wie vor unter repräsentiert sind. Die Nachfrage nach Plätzen übersteigt auch in diesem Jahr wieder deutlich die Kapazitäten. Doch trotz des großen Interesses haben Mädchen und Frauen immer noch die schlechteren Zukunftschancen, sie bekommen einen niedrigeren Lohn für gleichwertige Arbeit oder werden in schlecht bezahlte, so genannte Frauenberufe abgeschoben. Dies gilt in besonderem Maße für Mädchen mit Migrationshintergrund.