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9. Juni 2016 Bürgerschaftsfraktion

Giftige Bohrschlammflächen in Norddeutschland: Rot-Grün in Hamburg muss unverzüglich handeln

Nach vergleichbaren Fällen in Niedersachsen hat eine Anfrage der Piratenfraktion nun auch in Schleswig-Holstein eine Vielzahl von Verdachtsflächen bekannt gemacht, auf denen giftige Rückstände von Erdöl- und Erdgasbohrungen verkippt wurden. Auch Hamburg muss jetzt endlich reagieren, fordert deshalb erneut die Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. Erst im Mai hatte die rot-grüne Regierungsmehrheit einen entsprechenden Bürgerschafts-Antrag der Linksfraktion zur Suche nach solchen Bohrschlammverdachtsflächen in Hamburg abgelehnt.

Jetzt, nachdem nach Niedersachsen nun auch Schleswig-Holstein das Problem eingesteht, muss der Senat unverzüglich handeln, fordert Stephan Jersch, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion: "Hamburg ist keine Insel der Glücksseligen, höchstens der Ignoranz. Die Erdöl- und Erdgaskonzerne haben jahrzehntelang ihren Giftmüll wild abgekippt - auch in Hamburg. Der Senat ignoriert die Erkenntnisse aus den Nachbarländern und die Hinweise aus der Bevölkerung. Jetzt sollte er endlich handeln, um Folgeschäden zu minimieren."

Anlagen:

  • Schriftliche Kleine Anfrage „Gefahrenpotenzial Bohrschlämme auch in Hamburg?“ 
  • Antrag „Suche nach Bohrschlammgruben auf dem Gebiet der Freien und Hansestadt Hamburg beginnen“