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22. September 2011 Bürgerschaftsfraktion

Gesundheitliche Vorsorge im Vorschulalter: Vernachlässigt Hamburg die Kinder- und Jugendgesundheit mit fatalen Folgen?

Gesundheit ist keine Ware

In der letzten Legislaturperiode wurde ein zweijähriger Modellversuch für 2009/2010 für die Früherkennungsuntersuchung U6/U7 (10. bis 12. Lebensmonat) eingeführt. Ein verbindliches Erinnerungs- und Einladungsverfahren sollte zum Ziel haben, Kindern "größtmögliche Gesundheitschancen durch Früherkennung, Vorsorge, Gesundheitsförderung und Gesundheitshilfen (zu) erhalten" (Drs. 19/4331).

"Der Fall der kleinen Lara Mia wird gerade neu verhandelt, und jetzt diese Panne: Der der Senat teilt mit, dass eine aussagekräftige Evaluation nicht möglich ist, weil die Verhandlungen mit Schleswig-Holstein zum Aufbau einer Zentralen Stelle für das verbindliche Einlade- und Meldewesen erst im Oktober 2010 starten konnte! Das nenne ich schlichtweg einen Skandal", empört sich die gesundheitspolitische Sprecherin der LINKEN, Kersten Artus.

Welche Probleme es bei der Entwicklung der Kinder- und Jugendgesundheit in Hamburg gibt, zeigen die Kleinen Anfragen an den Senat und die Daten zu Scheuleingangsuntersuchungen auf, wie die Zunahme gesundheitlicher Probleme, motorische und orthopädische Auffälligkeiten und Entwicklungsverzögerungen. (Drucksachen 19/6864 und 20/986). Parallel zu diesen alarmierenden Zahlen steigt die Anzahl von Jungen und Mädchen für Vorschulförderung, Interventionen durch den Jugendpsychiatrischen Dienst aber auch die Anzahl der Kinder, die einen sonderpädagogischen Förderbedarf benötigen.