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2. November 2012 Fraktion Wandsbek

Geplante Unterführung: Behörde gibt der LINKEN Recht!

Die BWVI sieht nach Initiative der Linksfraktion Wandsbek keinen Bedarf mehr für die geplante überteuerte Unterführung.

Im Oktober 2011 wurde im Wandsbeker Verkehrsausschuss die Planung vorgestellt, den Bahnübergang an der Jenfelder Straße aufzuheben und für 26 Mio. € eine Unterführung zu bauen. Im Januar 2012 stellte die Linksfraktion in der Bezirksversammlung die Sinnhaftigkeit dieser Planung in Frage, da die Überquerung nur geringe Fahrzeugfrequenzen aufweist und wenige hundert Meter weiter bereits Unter- und Überführungen bestehen.

Auf Antrag der Linksfraktion wurde die Behörde beauftragt, die Effizienz des Projektes erneut zu überprüfen mit dem Ziel, die Unterführung nur für Fußgänger und Radfahrer zu bauen.

Nun kommt die Behörde zu dem Ergebnis, dass die genannten Kosten für eine vollständige Straßenunterführung und für eine Radfahrer- und Fußgängerunterführung nicht vertretbar sind. Die Verkehrsströme können problemlos auf die benachbarten Knotenpunkte verlagert werden, ohne dass sich dadurch eine zusätzliche relevante Belastung ergeben würde.

Julian Georg, Bezirksabgeordneter und Fachsprecher für Verkehr:

„Unser Eindruck hat sich klar bestätigt. Eine teure Unterführung an der Jenfelder Straße steht in keinem Verhältnis. Dank der LINKEN bleibt der Stadt nun eine unnötige Ausgabe in Millionenhöhe erspart, dieses Geld sollte sinnvoller in die bezirklichen Verkehrsausgaben, zum Beispiel die Förderung des Radverkehrs, investiert werden. Jenfeld braucht keine ‚goldene Unterführung‘.

Wir sind jedoch nicht glücklich über die Empfehlung, nun auch auf die Unterführung für den Fußgänger- und Radverkehr zu verzichten. Eine Unterführung kostet entsprechend nur 6 Millionen statt 26 Millionen Euro, wovon die Stadt Hamburg nur ein Drittel tragen müsste.

Die Jenfelder Fußgänger und Radfahrer sollten nicht benachteiligt werden, wir setzen uns weiter für eine ‚kleine Unterführung‘ ein.“