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30. Mai 2011 Bürgerschaftsfraktion

Gentrifizierung in Altona: Money makes Altona go round…

In der Altonaer Altstadt nimmt die Gentrifizierungsmaschinerie Fahrt auf. Nachdem die Mieten in den letzten Monaten kräftig stiegen, geraten jetzt die Geschäfte verstärkt in das Visier. In der Großen Bergstrasse wird das große Geld erwartet. Die Immobilienunternehmer bereiten sich schon vor und setzen die Imbiss-Besitzer unter Druck. Sie waren gut für die Zwischenzeit und sie waren gut genug sich für Ikea sich einzusetzen.

Hauptmotor ist gegenwärtig das Immobilienunternehmen Bruhn. Die Morgenpost berichtet über diverse Fälle von kräftigen Mietsteigerungen. Aber die Dunkelziffer ist noch höher. Viele sind eingeschüchtert und wagen nicht in der Öffentlichkeit von den Machenschaften dieses Unternehmens zu berichten. Besonders beschämend ist es, dass das Immobilienunternehmen häufig die schlechten  Sprachkenntnisse ausgenutzt. Viele KleinunternehmerInnen werden mit juristischen Drohkulissen eingeschüchtert.

Die Stadt ist bei dieser Spekulationsblase mit dem ehemaligen Finanzamt kräftig beteiligt. Gleichzeit werden diejenigen, die auf diesen Umstand aufmerksam machen,  wie Schwerverbrecher verhaftet. So geschehen bei der Besetzung des ehemaligen Finanzamtes im April diesen Jahres. Der Sanierungsbeirat ist hilflos und hat kaum Möglichkeiten auf diese Entwicklung Einfluss zu nehmen.

Die Bürgerschaftsabgeordneten Mehmet Yildiz und Norbert Hackbusch haben sich seit Jahren um diese Konflikte gekümmert: „Die Stadt muss verantwortlich handeln: Sie darf sich nicht an der Spekulation beteiligen. Außerdem muss sie über die Bezirksversammlung und den Sanierungsbeirat diese Entwicklungen im Interesse der Menschen vor Ort regeln.“