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29. Januar 2009 Bürgerschaftsfraktion

Generalstreik in Frankreich - "Sozialprotest und Widerstand jetzt!" auch in Hamburg

Hunderttausende Beschäftigte sollen heute in Frankreich die Arbeit niederlegen. Am Nachmittag ist der erste Generalstreik einer Industrienation in Reaktion auf die Finanz- und Wirtschaftskrise geplant. Ein breites Bündnis aus Gewerkschaften im privaten und öffentlichen Sektor, Opposition und sozialen Bewegungen unterstützt den Streik gegen das mangelhafte Krisenmanagement der Regierung.

"Auch in Hamburg wurden Beschäftigte bereits auf Kurzarbeit gesetzt. Entlassungen drohen und Leiharbeiter werden bereits nach Hause geschickt. Die Maßnahmen von Bundesregierungen und schwarz-grünem Senat sind aber allein darauf gerichtet Verluste der Wirtschaft auf die Gesellschaft abzuwälzen. Stattdessen ist es aber das Gebot der Stunde sich endlich den Nöten der Beschäftigten, Erwerbslosen, Auszubildenden und Rentner zuzuwenden", empört sich Elisabeth Baum, gewerkschafts- und wirtschaftspolitische Sprecherin.

Am 12. Februar findet in Hamburg eine Demonstration unter Beteiligung von Gewerkschaften, Opposition, Jugendorganisationen und sozialen Bewegungen unter dem Motto "Finanzcasino schließen!" statt.

"Wir fordern einen Schutzschirm für Betroffene und endlich ein echtes Strukturprogramm für Hamburg anstelle des lausigen Krisenmanagements von Schwarz-Grün. Die Fraktion DIE LINKE ruft deshalb auf, sich an den Protesten am 12. Februar in Hamburg zu beteiligen", schließt Baum.

"Sozialprotest & Widerstand jetzt!" heißt die Kampagne mit der die Fraktion DIE LINKE ebenfalls zu den Großdemonstrationen "Wir zahlen nicht für eure Krise!" am 28. März in Berlin und Frankfurt a.M. mobilisiert.