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29. Oktober 2009 Bürgerschaftsfraktion

Gebühren haben bei den Privaten nichts zu suchen

Auch im Fernsehen zieht mit den Gebührenplänen der Privatsender nun endgültig die Zwei-Klassen-Gesellschaft ein: Wer sich gut unterhalten lassen möchte, soll dafür künftig bezahlen. Wer kein Geld hat, für den bleibt der Rest. Die öffentlich-rechtlichen Anbieter ARD und ZDF sollen in die Knie gezwungen werden. Der Wettbewerb unter den Sendern wird dadurch noch mehr angeheizt, der öffentliche und demokratische Auftrag der Medien gerät zunehmend in den Hintergrund.

Die medienpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Kersten Artus, erklärt dazu:

"Seit Jahren werden die Zuschauer und Zuschauerinnen darauf konditioniert, sich zu mitten in Spielfilmen Werbeblöcke gefallen zu lassen. Jetzt sollen sie extra bezahlen. Die Schmerzgrenze ist erreicht. Den Leuten soll doch nur das Geld aus den Taschen gezogen werden. Was spricht eigentlich dagegen, dass Sender zu bestimmten Uhrzeiten nicht mehr senden? Dann können Sie Geld sparen. Lieber etwas weniger Fernsehen als mehr bezahlen."