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10. Dezember 2013 Bürgerschaftsfraktion

Frauenhäuser: DIE LINKE fordert Analyse und mehr Wohnungen

Der Hamburger Senat will die Frauenhäuser in Schleswig-Holstein mit 130.000 Euro jährlich unterstützen. Im Gegenzug wird sich Schleswig-Holstein mit 30.000 Euro an einer Koordinierungsstelle beteiligen, die Frauen bei der Suche nach einem passenden Frauenhausplatz unterstützt. „Diese finanzielle Kooperation zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein ist sinnvoll und richtig. "Hamburgerinnen, die Opfer von häuslicher Gewalt werden, müssen oft weiter weg von der Stadt Schutz finden“, kommentiert Kersten Artus, frauenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Allerdings müssen auch oft Frauen in Schleswig-Holstein untergebracht werden, weil die Hamburger Frauenhäuser überfüllt sind.“

Doch wie die Hamburger seien auch Schleswig-Holsteiner Frauenhäuser meistens voll und überausgelastet. „Die Linksfraktion fordert daher mindestens ein weiteres Frauenhaus für Hamburg sowie eine umfassende Bedarfsanalyse“, erklärt Artus. „Außerdem sollte Hamburg jährlich mindestens 55 Wohnungen für Frauen bereitstellen, wie es die Frauenhäuser fordern, in denen diese Frauen bisher untergebracht sind.“