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7. März 2012 Bürgerschaftsfraktion

Frauenarbeitsplätze brauchen Zukunft: Linksfraktion fordert Unterstützung für Schlecker-Beschäftigte

Die Beschäftigten von Schlecker haben unsere vollste Unterstützung. Arbeitsplätze und Filialen müssen erhalten werden. Gerade zum Internationalen Frauentag am 8. März muss es hier ein eindeutiges Zeichen der Politik geben. DIE LINKE engagiert sich dafür vor Ort und im Bundestag“, erklärt Kersten Artus, frauen- und wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft, zu den Aktionen der Schlecker-Beschäftigten und ihrer Gewerkschaft ver.di rund um den 8. März.

Die Chancen für Verkäuferinnen auf Beschäftigung sind alles andere als gut. Wie eine Anfrage der LINKEN bei der Bundesagentur für Arbeit ergab, kamen im Einzelhandel in den Verkaufsberufen im Januar bundesweit zwölf Erwerbslose auf eine offene Stelle. Für Hamburg beträgt das Verhältnis 1:9, 7.721Arbeitslose stehen 870 Stellen gegenüber.

DIE LINKE legt am 8. März konkrete Vorschläge zur Rettung der Arbeitsplätze bei Schlecker vor. Gefordert wird ein Zukunftskonzept, das nicht auf einen Kahlschlag setzt, sondern die Filialen und Arbeitsplätze erhalten soll. Dieses soll gemeinsam mit Beschäftigten, der Gewerkschaft ver.di und anderen erarbeitet werden. Dafür sollen auch staatliche Hilfsgelder möglich sein, wobei die Belegschaft, anders als bisher im Unternehmen, entscheidend mitbestimmen soll. Um für ein alternatives Zukunftskonzept Zeit zu gewinnen, soll das Insolvenzgeld von drei auf sechs Monate verlängert werden.

Tabelle: Arbeitsmarkt Verkaufsberufe, Januar 2012

  Offene Stellen
 
Arbeitslose
 
Differenz
 
Verhältnis Arbeitslose auf offene Stellen
Deutschland 24340 298174 -273834 12
Schleswig-Holstein 851 12357 -11506 15
Hamburg 870 7721 -6851 9
Niedersachsen 2432 28456 -26024 12
Bremen 230 3829 -3599 17
Nordrhein-Westfalen 4968 71047 -66079 14
Hessen 2369 16377 -14008 7
Rheinland-Pfalz 1237 12336 -11099 10
Baden-Württemberg 3775 20227 -16452 5
Bayern 3561 24432 -20871 7
Saarland 240 3272 -3032 14
Berlin 1294 28237 -26943 22
Brandenburg 457 13227 -12770 29
Mecklenburg-Vorpommern 417 12224 -11807 29
Sachsen 745 21626 -20881 29
Sachsen-Anhalt 420 13022 -12602 31
Thüringen 463 9784 -9321 21
 
Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Sonderauswertung