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19. Oktober 2011 Bürgerschaftsfraktion

Fraktion DIE LINKE unterstützt Hebammenstreik

Kersten Artus MdHBü

Am Donnerstag, den 20. Oktober 2011, streiken die freiberuflichen Hebammen. Ihre berechtigte Forderung lautet: Sie wollen von ihrer Arbeit leben können.
Immer mehr Hebammen müssen auf Nebenjobs zurückgreifen oder sich beruflich ganz anders orientieren, weil trotz hohem persönlichen Engagement, trotz Nacht- und Wochenendarbeit und trotz extrem verantwortungsvoller Leistungen die Vergütungen so gering sind, dass es zum Lebensunterhalt nicht reicht.

„Die flächendeckende Versorgung, der niedrigschwellige Zugang zur Hebammenhilfe und die freie Wahl des Geburtsortes muss ein prioritäres Ziel der Gesundheitspolitik sein. Die Politik schaut seit Jahren zu, dass diese Versorgung gefährdet wird, weil immer mehr Hebammen aus finanziellen Gründen aufgeben müssen, “ sagt Kersten Artus, die gesundheits- und frauenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. Sie verlangt, dass mit den  Hebammen in den Vergütungsverhandlungen mit den Spitzenverbänden der GKV (Gesetzliche Krankenversicherungen) endlich eine vernünftige Entlohnung vereinbart wird.
Eine 30-prozentige Anhebung der Vergütung ist überfällig.

Kersten Artus: „Ich bin um elf Uhr auf dem Ottenser Marktplatz bei den Streikenden um gemeinsam mit den Hebammen lautstark demonstrieren!“