Zurück zur Startseite

Kontakt zur Pressestelle

DIE LINKE,
Landesverband Hamburg
Pressestelle,
Martin Wittmaack
Wendenstr. 6 • 20097 Hamburg
presse@die-linke-hamburg.de
+49 -(0)176 - 600 22 592

 
21. Juli 2009 Bürgerschaftsfraktion

Familie Aycelebi immer noch obdachlos, SAGA GWG bietet keine bewohnbare Ersatzwohnung an - was macht der Senat?

Noch immer ist die siebenköpfige Familie Aycelebi obdachlos und lebt in einer Gartenlaube in Kirchdorf Süd. Die hygienischen Zustände sind katastrophal, es gibt dort keinen Strom, kein fließendes Wasser und keine sanitäre Einrichtungen. Trotz dieser unhaltbaren Zustände wurde für die Familie noch immer keine Lösung gefunden worden. Die Wohnung der Familie ist ausgebrannt, die SAGA GWG führt gegen die Familie eine Kündigungsklage.

Yildiz und Bischoff forderten die SAGA GWG auf, der Familie eine annehmbare Ersatzwohnung zur Verfügung zu stellen. Die Freude der Familie Aycelebi über das vom Pressesprecher der SAGA GWG auf dem Ortstermin am 16.07.2009 verkündete Lösungsangebot, die Ersatzwohnung für die Familie sei nun renoviert und bewohnbar, war leider nur von kurzer Dauer. Die Wohnung ist unbewohnbar, wie sich bei der Besichtigung herausstellte.

Mehmet Yildiz, Sprecher für Kinder, Jugend und Familie und Dr. Joachim Bischoff, Sprecher für Stadtentwicklung, setzen sich weiterhin für Familie Aycelebi ein und haben deshalb eine Schriftliche Kleine Anfrage an den Senat gerichtet um zu klären, ob den Behörden die Lage der Familie bekannt ist und warum bislang nichts unternommen wurde.

Zudem soll der Senat erklären wie die weiteren Hilfen für die Familie aussehen sollen, ob der Zustand der Ersatzwohnung behördlich überprüft wurde und den Ermittlungsstand zur Brandursache bekannt geben. Weiterhin fordern Yildiz und Bischoff Auskunft darüber, wie viele mit der Familie Aycelebi vergleichbare Fälle von Obdachlosigkeit dem Senat bekannt sind.

Mehmet Yildiz: "Ich bin sehr enttäuscht darüber, dass weder die Behörden noch ein öffentliches Unternehmen wie die SAGA GWG der Familie helfen wollen. Wir werden Familie Aycelebi weiterhin bei der Suche nach einer angemessenen Lösung unterstützen."