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16. Dezember 2013 Bürgerschaftsfraktion

Esso-Häuser: Lebensgefährliche Spekulation auf St. Pauli

In der Nacht auf Sonntag mussten die Esso-Häuser auf St. Pauli nach starken Erschütterungen geräumt werden. Die MieterInnen mussten innerhalb kürzester Zeit die Gebäude verlassen und wurden in einer Turnhalle untergebracht. „Damit hat die Krise um die Esso-Häuser einen weiteren traurigen Höhepunkt erreicht“, erklärt dazu Heike Sudmann, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Die beiden VermieterInnen, erst die Familie Schütze, jetzt die Bayerische Hausbau, haben jahrzehntelang munter die Mieten kassiert, aber nichts für den Erhalt der Gebäude getan. In dieser attraktiven Ecke von St. Pauli ist es viel gewinnbringender, auf die Unbewohnbarkeit und den Abriss der Häuser zu spekulieren, als den MieterInnen ein sicheres Dach über den Kopf zu gewähren. Diese unverschämte Spekulation darf jetzt nicht mit einem lukrativen neuen Bebauungsplan für die Bayerische Hausbau belohnt werden.“

Auch die Stadt habe sich in dieser Sache nicht mit Ruhm bekleckert, so Sudmann. Mit einer Schriftlichen Kleinen Anfrage (Drs. 20/10244) will sie erfahren, was der Senat zur langfristigen Sicherung der Esso-Häuser unternommen hat – und was nicht. Mit der Antwort des Senats ist Mitte dieser Woche zu rechnen.