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30. Oktober 2008 Bezirk Wandsbek

Erfolgreiche Veranstaltung zur Finanzmarktkrise in Wandsbek

Gut 70 Besucher drängten sich am 28.10. im viel zu kleinen Veranstaltungsraum im Bürgerhaus Wandsbek, Wandsbeker Allee 53. Eingeladen hatte DIE LINKE zu einer Diskussionsveranstaltung mit Dr. Joachim Bischoff MdHB zum Thema: Absturz der Finanzmärkte - geht es mit dem Kapitalismus zu Ende?

Faktenreich erläuterte der Bürgerschaftsabgeordnete und haushalts- und finanzpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE die aktuelle Situation. Dabei wurde deutlich, dass die Verwerfungen am Finanzmarkt nicht über Nacht hereingebrochen sind, sondern bereits im Frühjahr 2007 für Politik und Fachleute  zu erkennen waren.

Auch Hamburgs Wirtschaft ist von der globalen Finanzkrise betroffen. In der schwarz-grünen Koalition hat niemand einen Überblick über die veränderten Bedingungen. Im Moment wartet der Senat auf die für den 25. November  erwartete Steuerschätzung.

Von der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers sind bei der Haspa rund 4.000 Geldanleger betroffen und die Verbraucherzentrale schätzt, dass rund 10.000 Hamburger insgesamt durch die Pleite dieser amerikanischen Bank ihre Anlagen verloren haben.

DIE LINKE fordert:

  • Kassensturz bei der HSH Nordbank und Aufdeckung aller Risiken bei den 287 öffentlichen Unternehmen der Hansestadt
  • Keine weiteren Privatisierungen öffentlichen Eigentums; auch keine sogenannten Partnerschaftsprojekte (PPP) in Hamburg
  • Die Umwandlung der Haspa in eine AG ist rückgängig zu machen; Beschränkung auf Sparkassenaufgaben
  • Aufstockung des ALG II auf mindestens € 435.- und Einführung von € 8.- Mindestlohn


Bei der LINKEN zeigt man sich zufrieden. Frank Hiemer, Bezirkssprecher in Wandsbek und bis Mai d.J. grüner Bezirksabgeordneter: "Viele Menschen sind verunsichert und ärgern sich darüber, wie schnell Finanzmittel für die Banken bereitgestellt werden. In anderen Fällen, z.B. bei der Erhöhung der Hartz IV-Regelsätze,  ist angeblich kein Geld vorhanden. Die Veranstaltung hat gezeigt,  dass hier ein enormer Aufklärungs- und Diskussionsbedarf besteht."

Für Rückfragen: Frank Hiemer unter Telefon: 040/ 6 54 50 40