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18. Mai 2015 Pressestelle

Entschieden gegen Olympia!

Landesvorstand beschließt Antrag zum Parteitag am 27. Juni in Wilhelmsburg. DIE LINKE soll die sich formierende Bewegung gegen Olympische Spiele in Hamburg außerparlamentarisch wie parlamentarisch kraftvoll unterstützen. Dazu fordert der Landesvorstand die Mitglieder in einem auf seiner Sitzung von Sonntag mit großer Mehrheit verabschiedeten Antrag auf, der auf dem Parteitag am 27. Juni in Wilhelmsburg abgestimmt werden soll.

„Die Austragung Olympischer Spiele 2024 oder 2028 in Hamburg wird die soziale Spaltung der Stadt weiter vertiefen und die Stadtentwicklung aus den Händen des Senats in die der Investoren übergeben“, begründen Sabine Wils und Rainer Benecke, Landesprecherin und Landesprecher DIE LINKE. Hamburg, den Antrag. „Auch der Sport in der Stadt wird nicht zu den Nutznießern zählen – das beweisen die nacholympischen Realitäten in ehemaligen Austragungsorten wie London oder Athen. Schon jetzt leidet die Demokratie in Hamburg, denn die geplante Verfassungsänderung zum Referendum wird die mühsam errungene Volksgesetzgebung aushebeln. Und dass der Senat in der Kostenfrage bisher keinerlei Auskünfte geben mag oder kann, lässt die geplante Abstimmung vollends zur Farce werden. Wie sollen die Hamburger Steuerzahlerinnen und Steuerzahler eine verantwortungsbewusste Entscheidung treffen, wenn ihnen verheimlicht wird, was auf sie zukommt? Eine Elbphilharmonie reicht!“