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1. Februar 2010 Bürgerschaftsfraktion

Elbphilharmonie: LINKE befürwortet Untersuchungsausschuss

Die von der Fraktion DIE LINKE lange befürchteten erneuten Kostenerhöhungen bahnen sich an. Die Drohkulisse ist die gleiche wie vor 18 Monaten: Kostensteigerungen in einzelnen Bereichen, Dutzende von Behinderungsanzeigen und Bauverzug. Die Rechnung, die damals im Oktober 2008 folgte, war dramatisch: Eine Kostenexplosion von 114 auf 323 Mio. Euro. Aber damit wären jetzt wirklich alle Risiken im Griff, versprach der Senat damals.

Im Jahre 2008 wurde von Seiten der Regierungsparteien besonders Herr Wegener, der damalige Geschäftsführer verantwortlich gemacht. Im Dezember 2009 hat der zuständige Staatsrat Hill im Kulturausschuss berichtet, dass es keinerlei Beanstandung der Geschäftsführertätigkeit von Herrn Wegener gibt.

"Daraus folgt, dass es andere Ursachen für die Kostenexplosion geben muss. Die Fakten müssen endlich auf den Tisch. Die Linksfraktion verlangt deshalb schon seit Monaten Akteneinsicht in die Aufsichtsratsprotokolle der REGE, die trotz anderslautender Ankündigungen bislang nicht gewährt wurde. Darum ist ein Untersuchungsausschuss zum Elbphilharmonie-Skandal absolut notwendig. Wir werden eine Einsetzung auf jeden Fall unterstützen", erklärt der kulturpolitische Sprecher der Fraktion und Vorsitzende des Kulturausschusses, Norbert Hackbusch.