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16. Dezember 2011 Bürgerschaftsfraktion

Eine-Welt-Fest – DIE LINKE feiert die längste Nacht des Jahres

Unter dem Motto: „Über 50 Jahre Migration – über 50 Jahre kulturelle Begegnung und Vielfalt!“ findet das diesjährige Eine-Welt-Fest der Fraktion DIE LINKE am 17. Dezember statt. Es wird Künstlerisches und Kulinarisches aus vielen Ländern geboten, die Bundestagsabgeordnete Sevim Dağdelen, der Bürgerschaftsabgeordnete Mehmet Yildiz und Vorstandsmitglieder des Landesverbandes feiern mit.

Eine-Welt-Fest – Die längste Nacht des Jahres, Samstag, 17. Dezember 2011, 18 Uhr

Heinrich Wolgast Schule, Greifswalder Straße 40, 20099 Hamburg, (Lange Reihe, Nähe Hbf)


„Wenn die Nacht am tiefsten ist, ist der Tag am nächsten...“ (Rio Reiser)

DIE LINKE setzt sich für eine kulturell und politisch vielfältige Gesellschaft auf der Grundlage der Meschrechte ein. Deshalb begrüßt sie den 50. Jahrestag der Migration aus der Türkei. Über ein halbes Jahrhundert Migration aus Italien (1955), Spanien, Griechenland (1960), der Türkei (1961), Marokko (1963), Portugal (1964), Tunesien (1965) und Jugoslawien (1968) hat Deutschland maßgebend mitgeprägt. Insofern ist die Geschichte der Arbeitsmigration zugleich die Geschichte einer kulturellen Begegnung: Menschen unterschiedlicher kultureller, religiöser, sprachlicher und ethnischer Herkunft begegneten einander. Das lief nicht immer reibungslos ab.

MIGRANTINNEN UND MIGRANTEN sind Teil dieser Gesellschaft geworden. Sie nehmen am gesellschaftlichen Leben teil, haben hier Familien gegründet, arbeiten und ein Teil von ihnen bestimmt sogar politisch mit. Gleichwohl wird ihnen Gleichberechtigung und eine Wertschätzung ihrer Kultur nicht in vollem Umfang zuteil.

DIE LINKE möchte mit diesjährigem Yaldafest (Fest zur längsten Nacht des Jahres) der Vielfalt der Kulturen in Hamburg Ausdruck verleihen und ein deutliches Zeichen gegen Benachteiligung, Diskriminierung, Ausgrenzung, Rassismus und Islamfeindlichkeit setzen. Der 50. Jahrestag des Anwerbeabkommens mit der Türkei ist ein willkommener Anlass, eines ins Bewusstsein zu rufen: Ohne die Migrantinnen und Migranten wäre Deutschland nicht das Land, das es heute ist.

DAS DIESJÄHRIGE YALDAFEST feiern mit uns auch einige „Gastarbeiter“ der ersten Generation und berichten von ihren Erfahrungen. Unser vielfältiges Programm enthält Musik- und Tanzgruppen aus den Ländern des Mittelmeerraumes, die die musikalischen Traditionen ihrer Herkunftsländer mit hiesigen Einflüssen mischen. Eine Fotoausstellung und ein Kurzfilm bieten Einblicke in die Geschichte der Migration. Die Moderation übernimmt Kathrin Erdmann, freie Mitarbeiterin beim NDR. Abgerundet wird das Fest durch ein multikulturelles Speisen und Getränkeangebot.

Dateien:
Yaldafest_Programm.pdf36 K