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24. September 2014 Jan van Aken

Echte Hilfe statt Waffen

„Es ist mehr als wahrscheinlich, dass die deutschen Waffen schon bald auch in den Händen von IS oder anderen Gruppen landen werden. Deshalb muss statt Waffen dringend benötigte humanitäre Hilfe in die Region geschickt werden", kommentiert Jan van Aken, außenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE und zurzeit auf dem Weg nach Erbil (Nordirak), die erste deutsche Waffenlieferung in das nordirakische Kurdengebiet. Van Aken weiter:

"Ich werde vor Ort die Übergabe der Waffen an die kurdischen Peshmerga verfolgen, um einen Eindruck über den möglichen weiteren Weg dieser Waffen zu bekommen. Es ist völlig absurd, jetzt noch mehr Waffen in diese Kriegsregion zu liefern, während die Kurdinnen und Kurden in Nordsyrien nicht einmal Medikamente aus Deutschland bekommen. Dabei sind gerade sie es, die im Moment bei der syrisch-kurdischen Stadt Kobane (Ain al-Arab) massiv von den IS-Terroristen bedroht und trotzdem immer noch von der Türkei mit einer Blockade belegt werden. Die schnellste Nothilfe für die bedrohten Kurden wäre eine sofortige Grenzöffnung durch die Türkei. Aber hier sieht die Bundesregierung einfach weg.“