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13. September 2009 Jan van Aken, Regine Brüggemann

Duett statt Duell: Konsens-Soße statt politischer Alternative.

Das Duett von Angela Merkel und Frank-Walter Steinmeier kommentiert der Spitzenkandidat der Hamburger LINKEN für den Bundestag, Jan van Aken:

„Das war kein Duell, das war langweilig und unpolitisch. Da hätte man sich doch lieber die Simpsons anschauen sollen, der Film ist wenigstens politisch. Die wichtigen Fragen wurden gar nicht beantwortet: Wie kommen wir wieder heraus aus der Krise? Wer zahlt nach der Wahl eigentlich für die Krise? Was ist mit der Rentenkürzung durch die Rente ab 67, was ist mit der Entwürdigung durch die Hartz IV Gesetze. Dafür wurde gähnend lang über Managerboni philosophiert. Das ging an den Menschen hier in Deutschland vollkommen vorbei.“

Regine Brüggemann, Kandidatin auf Platz zwei der Hamburger Landesliste der LINKEN, ergänzt: „Ich hatte Mühe, den Unterschied zwischen Merkel und Steinmeier zu sehen. Die beiden haben vier Jahre lang zusammen gegen die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland regiert – nachdem sie ihre Regierungszeit mit einer Mehrwertsteuerlüge begonnen hatten. Beide Parteien stehen weiter für eine Politik, die zur Verarmung weiter Bevölkerungskreise geführt hat. Unterschiede sind allenfalls noch beim Mindestlohn auszumachen.“

Im Übrigen: Wenn Frank-Walter Steinmeier jetzt sagt, er fände es ungerecht, einer Kassiererin wegen 1,22 Euro zu kündigen, dann muss daran erinnert werden, dass die SPD gegen das Verbot von Verdachtskündigungen gestimmt. hat.

Es bleibt dabei: Nur eine starke LINKE schafft mehr soziale Gerechtigkeit