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14. September 2008 Bürgerschaftsfraktion

Die Uni muss im Grindelviertel bleiben - DIE LINKE unterstützt Bürgerbegehren zum Erhalt der Universität Hamburg am jetzigen Standort

Das Grindelviertel - traditionsreicher Ort im Herzen Hamburgs im Stadtteil Rotherbaum. Beliebt zum Leben, Wohnen, Shoppen und zum Studieren. Vor fast 100 Jahren wurde die Universität Hamburg dort gegründet und hat Rotherbaum maßgeblich geprägt.

Die Uni ist nun akut gefährdet, denn die Wissenschaftssenatorin des schwarz-grünen Senats, Herlind Gundlach, will die zum Teil sanierungsbedürftigen Gebäude am liebsten dem Erdboden gleichmachen und eine neue schicke Uni in der Hafencity aufbauen.

Die Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft hat diesen Plan von Anfang an scharf kritisiert. Die wissenschaftspolitische Sprecherin und Fraktionsvorsitzende Dora Heyenn vermutet ganz andere Interessen:

„Die ganze Uni ist weder marode, noch muss und darf sie verlagert werden. Da soll im Grindel nur lukrativer Baugrund für private Investoren freigemacht werden“, sagt sie.

Die LINKE Bürgerschaftsabgeordnete Kersten Artus, die in Rotherbaum zu Hause ist, geht davon aus, dass ausreichend Unterschriften zusammen kommen:

„Wer hier lebt, lebt mit der Uni. Die vielen kleinen Einzelhandelsgeschäfte und gastronomischen Einrichtungen sind zwingend auf die Uni angewiesen. Die Studierenden sind Teil des Viertels, der einmaligen Kulturszene und des liberalen Klimas. Deswegen unterstützen wir das Bürgerbegehren und werden mit der Bürgerinitiative Grindelhof zusammen Unterschriften sammeln gehen.“