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20. Mai 2010 Pressestelle, Länger Gemeinsam Lernen!

DIE LINKE unterstützt Jugendaktionsbündnis zur Schulreform: „Das ist eine tolle Sache!“

Die Landessprecherin der LINKEN, Karin Haas, begrüßt das Jugendaktionsbündnis „JA zu besseren Schulen“, in dem alle großen Jugendorganisationen, wie Grüne Jugend, Jusos, DGB-Jugend und Linksjugend ['solid], und die Hamburger SchülerInnenkammer sich zusammengeschlossen haben:

„Wir freuen uns sehr, dass die Jugendlichen ihre Interessen selbst in die Hand genommen haben und sich über Parteigrenzen hinweg zu einem Bündnis für längeres gemeinsames Lernen und Verbesserungen im Schulwesen, besonders für die Abschaffung des Büchergeldes, mehr Durchlässigkeit und Mitbestimmung, zusammengefunden haben, unter ihnen der uns nahe stehende Jugendverband Linksjugend ['solid]. Das ist eine tolle Sache!"

Damit zeigt die Jugend der Hamburger Öffentlichkeit, dass sie nicht die Zementierung ungerechter Bildungsstrukturen möchte, sondern Fortschritt und mehr Chancengleichheit im Bildungswesen für alle Kinder und Jugendlichen.

DIE LINKE begrüßt es, dass die Jugend mit ihren Aktionen über die Schulreform und den Volksentscheid für die Primarschule aufklären will. Das ist angesichts einer starken medialen Präsenz und Finanzkraft der Reformgegner besonders wichtig.

Die Lehrerin Karin Haas abschließend: "Ich wünsche mir, dass die geplante Demonstration von Schülerinnen und Schülern aller Schulformen am 3. Juni ein großer Erfolg wird. Sie kann so mit dazu beitragen, dass beim Volksentscheid am 18. Juli sich eine Mehrheit für die Primarschule entscheidet. DIE LINKE wird ihrerseits mit Flugblättern und Stellschildern, an Infoständen und bei Veranstaltungen für ein „JA“ für die Primarschule beim Volksentscheid werben und im breiten Bündnis der „Schulverbesserer“ mitarbeiten.

Wir werden aber auch deutlich machen, dass wir über die Primarschule hinaus mittelfristig für eine Schule für alle bis zur Klasse 10 eintreten. Wir begrüßen die Abschaffung des Büchergeldes und kritisieren die Erhöhung der Kita-Gebühren. Wir fordern deren Rücknahme."