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17. Juli 2009 Landesvorstand, Regine Brüggemann

DIE LINKE unterstützt "Hamburger Aufruf für längeres gemeinsames Lernen"

Auf ihrer Landesvorstandssitzung am 16.07.2009 hat DIE LINKE einstimmig beschlossen, den Hamburger Aufruf für gemeinsames Lernen zu unterstützen, der vom Verein »Eine Schule für Alle« und der GGG (Gemeinnützige Gesellschaft Gesamtschule e.V.) initiiert worden ist.

 "Die Primarschule ist ein Schritt in die richtige Richtung. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass längeres gemeinsames Lernen zu einer besseren Förderung aller Kinder führt. Deshalb gewinnen alle Kinder in dieser Schulreform", erklärt Karin Haas, Landessprecherin der LINKEN, und selbst Lehrerin an einer Gesamtschule.

In dem Aufruf heißt es: »Die so genannte Primarschule verbindet die Kompetenzen mit den Anforderungen der ersten Jahrgänge der weiterführenden Schulen. Alle Kinder bekommen hier deutlich bessere  Startchancen für den weiteren Bildungsweg, unser Bildungssystem wird gerechter und mehr Kinder schaffen einen Schulabschluss.«

Die anschließende Trennung der Kinder nach Klasse 6 in Stadtteilschule und Gymnasium lehnt DIE LINKE ab. "Die PISA-Ergebnisse haben bewiesen, dass die integrierten Bildungssysteme, in denen keine Trennung der Schülerinnen und Schüler in verschiedene Schulformen erfolgt, die besseren Schulen hervorbringen. Mehr soziale Gerechtigkeit und bessere Bildungschancen für alle Kinder sind mit diesen Schulen verbunden. Deswegen werden wir weiter für »Eine Schule für Alle« kämpfen", so Regine Brüggemann, ebenfalls Landessprecherin und Kandidatin zur Bundestagswahl.