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28. Januar 2011 Pressestelle

DIE LINKE ruft zur Teilnahme an der Protestaktion gegen die Elbvertiefung auf

Am Samstag, dem 29. Januar, um 17 Uhr zwischen Landungsbrücken und Baumwall wird die Hamburger Umweltbewegung gegen die Elbvertiefung demonstrieren. Zur gleichen Zeit entzünden an vielen Orten entlang der Elbe, Saale und Donau tausende von Menschen Fackeln und Lichter, um ihren Protest gegen unsinnige und teure Verkehrsprojekte auszudrücken.

DIE LINKE Hamburg begrüßt diese Aktion und ruft zur Teilnahme auf. Im Aufruf von BUND und anderen heißt es:

„Statt in einen nachhaltigen Hochwasserschutz zu investieren und den Flüssen wieder mehr Raum zu geben, werden Millionen Euro in Wasserstraßenprojekte gesteckt, deren Nutzen fraglich und deren Schaden an der Natur beträchtlich ist.

Die Teilnehmer wehren sich gegen Staustufenprojekte an der Donau und der Elbe (an der deutsch-tschechischen Grenze), gegen den Bau des Elbe-Saale-Kanals, dessen letzte Planungsrunde am 1. Februar eingeläutet wird sowie gegen die Vertiefung der Mittleren Elbe und der Tideelbe."

[…]

Nur durch massives öffentliches Engagement können wir die Geldverschwendung und Naturzerstörung an unseren letzten naturnahen Flüssen stoppen!“

Gilbert Siegler, einer der SprecherInnen der AG Umwelt, Energie und Verkehr stellt dazu fest:

"Immer neue Elbvertiefungen zerstören die Reste einer einst einzigartigen Flusslandschaft und erhöhen zugleich die Gefahr gefährlicher Sturmfluten. Sie nutzen großen Reedereien und den Unternehmen, welche die Elbvertiefung durchführen, aber sie schaden den Lebensinteressen der Mehrheit der Gesellschaft an einer intakten Umwelt und am sicheren Hochwasserschutz.

Die behaupteten, aber keinesfalls nachgewiesenen wirtschaftlichen Vorteile stehen in keinem Verhältnis zu den ökologischen Folgen und der wachsenden Gefahr höherer Sturmfluten.

Deshalb fordern wir: Keine weiteren Elbvertiefungen."