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21. Juli 2014 Bürgerschaftsfraktion

DIE LINKE: „Karstadt ist kein Unternehmer-Spielplatz“

Kersten Artus, wirtschafts- und gewerkschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft

Erneut sind Karstadt-Filialen und Arbeitsplätze  bedroht. Diesmal sollen 29 der noch 83 Standorte der Handelskette geschlossen werden, auch im Hamburger Umland. Begründet wird dies mit einer „nicht tragfähigen profitablen Marktposition“.

„Das Missmanagement bei Karstadt ist kaum mehr zu überbieten“, erklärt dazu Kersten Artus, wirtschafts- und gewerkschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Die Umbruchsituation im Handel ist seit Jahren bekannt und es wäre die Aufgabe dieses Managements gewesen, erfolgreiche Konzepte zum Erhalt der traditionsreichen Kaufhäuser zu erarbeiten und umzusetzen. Aber mehr als Ausverkauf und Tarifflucht ist denen nicht eingefallen. Das ist blamabel. Karstadt ist kein Spielpatz, wo man sich austoben kann und die Spielfiguren vom Platz schickt, wenn sie nicht mehr laufen.“

Erneut zeige sich, dass der Marktfetischismus, der nur auf Profit schielt, weder Arbeitsplätze noch Standorte sichere. „DIE LINKE steht solidarisch an der Seite der Beschäftigten und unterstützt die Forderung von Gesamtbetriebsrat und Verdi nach einem Zukunftskonzept und weiteren Investitionen“, so Artus.