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21. August 2013 Pressestelle, Sabine Boeddinghaus, AG Bildungspolitik

DIE LINKE geht für Eine Schule für Alle auf`s Wasser!

Sabine Boeddinghaus

Am Sonntag, 25. August ab 15.00 Uhr werden Mitglieder der Landesarbeitsgemeinschaft Bildungspolitik der Partei DIE LINKE ein altes Polizeiboot entern und eine Demonstrationsfahrt über die Elbe unternehmen. Mit dabei ist Sabine Boeddinghaus, Spitzenkandidatin der LINKEN für den Bundestag und eine der Sprecherinnen der LAG Bildung.

Unterwegs werden sie ihren Forderungen nach einer sozial gerechten Bildungspolitik in Hamburg, nach einer angemessenen Ausstattung der Schulen mit Lehrpersonal, Kantinen und Lernräumen kreativen Ausdruck verleihen.

Die Fahrt geht von Finkenwerder aus Richtung Hafen City, dann an den Landesbrücken vorbei zum Fischmarkt und weiter über Övelgönne nach Teufelsbrück.

„Was wir zur Zeit an Hamburgs Schulen erleben ist eine Zumutung für alle Beteiligten, von Schulfrieden kann gar keine Rede sein,“ meint Sabine Boeddinghaus, eine der Sprecherinnen der LAG Bildung und Spitzenkandidatin der LINKEN für den Bundestag.

Die gesellschaftliche Gemeinschaftsaufgabe der Umsetzung der Inklusion wird vom SPD-Senat nicht allen Schulen gleichermaßen angetragen, die Gymnasien bleiben weitgehend exklusiv unter sich. Auch die Realisierung des wichtigen und richtigen Ausbaus der ganztägigen Bildung und Betreuung an Grundschulen bleibt weit hinter den berechtigten Anforderungen zurück, die die Eltern an einen qualitativ hochwertig gestalteten Ganztag stellen.

Elternverbände und Elternkammer befürchten das Scheitern der Inklusion und der Ganztagsschulen, wenn der Senat nicht mit erheblichen zusätzlichen Ressourcen nachsteuert. Allein Umschichtungen im Schuletat zu Gunsten einiger weniger Schulen mit besonderen Bedarfen reicht da nicht.

Sabine Boeddinghaus: “Dem Senat fehlt eine Vision von einer guten und gerechten Schule in Hamburg. Die Verwirklichung von Inklusion und Ganztagsschule wird unter Haushaltsvorbehalt gestellt, so dass sie an dringend notwendiger Akzeptanz seitens der Schulgemeinschaft verlieren. Das hat verheerende Folgen für unser Zusammenleben. Wir erleben statt eines Zusammenwachsens eine weitere Separierung und zunehmende Ressentiments.“

DIE LINKE fordert eine gemeinsame Schule für alle Kinder mit multiprofessionellen Teams, ausreichenden Ressourcen und Räumlichkeiten, um allen Bedürfnissen gerecht werden zu können. Die Schuldenbremse entpuppt sich als eine Bildungsbremse für viele Kinder und verstärkt die soziale Spaltung in unserer Stadt.

DIE LINKE fordert eine gebührenfreie Bildung und Betreuung von der Kita über die Schule, Ausbildung und Studium. Das Geld ist da , es muss nur sozial gerecht umFAIRteilt werden!

Sabine Boeddinghaus: “Auf Bundesebene bedarf es einer nationalen Bildungsstrategie mit einer gemeinsamen Bildungsplanung mit dem klaren Ziel, die soziale Selektion im Bildungswesen zu verringern und Chancengleichheit für alle Kinder und Jugendlichen zu verwirklichen. Dazu fordern wir die Aufhebung des Kooperationsverbotes der Länder und des Bundes, damit mehr Geld vom Bund in die Bildungspolitik der Länder fließen kann. Deutschland liegt im europäischen Vergleich im unteren Drittel mit lediglich 5,3 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP). Hier fordern wir einen deutlichen Anstieg auf 7 Prozent für eine echte Bildungsoffensive, für mehr Gerechtigkeit im Bildungsbereich.“