Zurück zur Startseite
Autor/inn/en:

Kontakt zur Pressestelle

DIE LINKE,
Landesverband Hamburg
Pressestelle,
Martin Wittmaack
Wendenstr. 6 • 20097 Hamburg
presse@die-linke-hamburg.de
+49 -(0)176 - 600 22 592

 
21. Juni 2015 Pressestelle

DIE LINKE: Für ein soziales Hamburg – NOlympia!

Landesvorstand beschließt Antrag zum Parteitag am 27. Juni in Wilhelmsburg

DIE LINKE wird die sich formierende Bewegung gegen Olympische Spiele in Hamburg außerparlamentarisch wie parlamentarisch kraftvoll unterstützen. Dazu wird der Parteitag der Hamburger LINKEN am 27. Juni in Wilhelmsburg einen Beitrag leisten. Er wurde auf der Tagung des Landesvorstands am 20. Juni weiter vorbereitet und steht unter dem Motto: „Für ein soziales Hamburg – NOlympia!“

„Die Austragung Olympischer Spiele 2024 oder 2028 in Hamburg wird die soziale Spaltung der Stadt weiter vertiefen und die Stadtentwicklung aus den Händen des Senats in die der Investoren übergeben“, begründen Sabine Wils und Rainer Benecke, Landesprecherin und Landesprecher DIE LINKE. Hamburg, die ablehnende Haltung ihrer Partei. „Auch der Sport in der Stadt wird nicht zu den Nutznießern zählen – das beweisen die nacholympischen Realitäten in ehemaligen Austragungsorten wie London oder Athen. Schon jetzt leidet die Demokratie in Hamburg, denn die Verfassungsänderung zum Referendum wird die mühsam errungene Volksgesetzgebung aushebeln. Und dass der Senat in der Kostenfrage bisher nur zu den Bewerbungskosten Auskünfte geben mag oder kann, lässt die geplante Abstimmung vollends zur Farce werden. Wie sollen die Hamburger Steuerzahlerinnen und Steuerzahler eine verantwortungsbewusste Entscheidung treffen, wenn ihnen verheimlicht wird, was auf sie zukommt? Eine Elbphilharmonie reicht! Wir werden darum einen kräftigen Beitrag zur NOlympia-Kampagne leisten und gemeinsam mit anderen Akteuren die Hamburgerinnen und Hamburger davon überzeugen, am Tag des Olympia-Referendums, dem 29.November, mit NEIN zu stimmen.“

Der Landesvorstand lud den Sprecher des Vereins „Mehr Demokratie e.V.“, Manfred Brandt, den Landesvorsitzenden des Sozialverbands Deutschland, Klaus Wicher und Vertreterinnen der streikenden Erzieherinnen und Erzieher als Gäste zum Parteitag ein.

Er bat sie um Grußworte und verständigte sich über weitere Inhalte und den Ablauf des Parteitags ihrer Partei.