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2. November 2008 Fraktion Wandsbek

DIE LINKE fordert Klimaschutzkonzept für Wandsbeker Verwaltung

In einem Antrag an die Bezirksversammlung Wandsbek am 6. November fordert die Wandsbeker Linksfraktion ein umfassendes Klimaschutzkonzept für den gesamten Wandsbeker Verwaltungsbereich.

Ziel des Antrags ist es, an einem Anfang des Jahres gestarteten Programm des Bundesumweltministeriums teilzunehmen. Durch dieses Klimaschutzprogramm mit einem nationalen Fördervolumen von 280 Millionen Euro können auch kommunale Klimaschutzinitiativen gefördert werden.

Es werden konkret gefördert:

  •      Klimaschutzkonzepte
  •      Klimaschutztechnologien bei der Stromnutzung
  •      Klimaschutzmodelle mit dem Leitbild der CO2-Neutralität

 

Zusätzlich kann das Bundesumweltministerium mit diesem Konzept auch den Einsatz eines Klimaschutzmanagers für bis zu 3 Jahre fördern. Dessen Aufgabe wäre die Umsetzung des zu erarbeitenden Konzeptes.

Vasco Schultz (31), Bezirksabgeordneter der LINKEN dazu: "Wir müssen uns auch in Wandsbek ins Zeug legen, damit das von Schwarz-Grün genehmigte Kohlekraftwerk in Moorburg uns nicht alle Klimaschutzanstrengungen gründlich verhagelt."

Das Kohlekraftwerk Moorburg wird jährlich ca. 8,5 Millionen Tonnen CO2 ausstoßen. Jeder Einwohner der Freien und Hansestadt Hamburg hat somit eine jährliche Hypothek von 4,8 Tonnen CO2 zu tragen. Bei 410.000 Einwohnern schultert der Bezirk Wandsbek somit die unglaubliche Last von fast 2 Millionen Tonnen CO2 jedes Jahr.

"Um diese Last auch nur halbwegs auszugleichen reicht es nicht, wie es die GAL tut, mit Klein-Klein Anträgen mehr Recyclingpapier im Bezirksamt Wandsbek zu fordern. Hier ist eine umfassende Strategie nötig. Wir als LINKE stehen bereit, diese Strategie mit zu entwerfen und damit die Lebensgrundlage unserer Kinder und deren Kinder zu erhalten", so Vasco Schultz abschließend.

Für Rückfragen: Vasco Schultz unter Telefon 0173-584 08 37