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14. August 2008 Bürgerschaftsfraktion

DIE LINKE begrüßt die TeilnehmerInnen des Antira- und Klima-Camps in Hamburg

Mit diesem Camp und den vielfältigen Aktionen werden zwei bedeutende Politikfelder in die öffentliche Wahrnehmung gerückt, die gar nicht genug Aufmerksamkeit bekommen können. Wir freuen uns, dass Ihr nach langem hin und her doch noch einen Platz bekommen habt, auch wenn die Lage und die Bedingungen nicht so gut sind, wie sie es sein sollten.

Die meisten politischen Kräfte und Parteien in der Bundesrepublik spielen sich als Retter des Weltklimas auf. Es wird viel von Initiativen gegen den Klimawandel geredet - wenn es jedoch ans Handeln geht sind die schönen Worte schnell vergessen. Hamburg baut mit dem Riesenkohlekraftwerk Moorburg an einem Leuchtturm dieser verlogenen Politik. Dieser Leuchtturm soll fallen - das hat auch die Mehrheit der Hamburger WählerInnen bei den letzten Bürgerschaftswahlen ausgedrückt. Die Fraktion der LINKEN in der Hamburgischen Bürgerschaft begrüßt ausdrücklich Aktionen gegen den Klimawandel weltweit, in der Republik und in Hamburg.

Hamburg gibt sich gern als weltoffene Metropole - aber im Umgang der Hamburger Behörden mit den Flüchtlingen dieser Welt zeigt sich das Gegenteil. Es ist und bleibt unerträglich, dass Waren in dieser Welt frei getauscht werden dürfen, Milliarden von Euro innerhalb weniger Minuten virtuell um die Kontinente sausen, aber die Freizügigkeit der Menschen an den Mauern der Europäischen Union aufhört. Menschenrechte sind unteilbar. Das zu respektieren, fordern wir gerade auch in und für diese Stadt.

Wir setzen uns für ein wirklich weltoffenes Hamburg ein, das den großen Herausforderungen der Klimakatastrophe cool begegnet. Dafür braucht Hamburg Eure Unterstützung. Wir freuen uns, dass Ihr mit dem Camp die Diskussionen darüber verstärkt.

Wir freuen uns, dass Ihr hier seid.