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16. September 2010 Bürgerschaftsfraktion

Die Kulturstadt Hamburg brennt: erst die Museen, jetzt die Theater

Die Auseinandersetzung um die Unterfinanzierung der Hamburger Museen ist nicht beendet, sondern nur verstummt und wird durch die Auseinandersetzung um die Unterfinanzierung der Hamburger Theater abgelöst.

Die Ursache ist die Senats-Politik, die seit mehr als 15 Jahren die Etats der Kultureinrichtungen gedeckelt hat, während Tarife und Kosten gestiegen sind. Das führte in den ersten Jahren zu Einschränkungen und Rationalisierungen und bedroht jetzt die Institutionen in ihrer Substanz. Bei einer jährlichen durchschnittlichen Kostensteigerung von 2,5 % sind das nach 15 Jahren Kürzungen von über 35 %.

Dazu erklärt Norbert Hackbusch, kulturpolitischer Sprecher: "Jeder, der sehen wollte, konnte und musste diese Probleme sehen. Und welch' ein Hohn von der Kulturhauptstadt Hamburg zu reden, sich mit der Elbphilharmonie Kostenexplosionen beim Bau und auch beim Betriebshaushalt einzuhandeln, aber bei den anderen Kulturinstitutionen zu kürzen.

DIE LINKE hat sich für eine eigenständige Kultursenatorin eingesetzt. Es ist aber fraglich, ob die Kulturbehörde diesen Einsatz Wert war, wenn Herr Stuth für einen neuen Intendantenvertrag die Unterschrift des Finanzsenators braucht. Vielleicht wäre die Bezeichnung Abteilungsleiter in der Finanzbehörde treffender als Kultursenator."