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13. Februar 2013 Bürgerschaftsfraktion

Die HSH ist auf einem ganz schlechten Weg

Erneut befasst sich die Hamburgische Bürgerschaft mit der maroden HSH Nordbank. „Obwohl alle erneut hochgekommenen wirtschaftlichen Probleme der Bank ganz klar hausgemacht sind, wird die Schuld natürlich wieder ausschließlich bei anderen gesucht“, kritisiert Norbert Hackbusch, finanz- und haushaltspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Die Schifffahrtskrise ist nicht Ursache der erneuten HSH-Schieflage, sondern offenbart lediglich schonungslos die handwerklichen Fehler der hochdotierten Vorstände. So kann das nicht weitergehen!

Die derzeitige Planung der HSH ist nach Hackbusch Worten „völlig intransparent, unausgegoren und offensichtlich lediglich an den Haushaltsplanungen der beiden Länder ausgerichtet, die 2019 einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen wollen“. Anstatt endlich für Vertrauen zu sorgen und den Eigentümern mit Transparenz entgegenzukommen, werde bei der HSH gemauert und Zahlen zurückgehalten. „Und das in einer Phase, in der die Bank erneut um Milliarden-Garantien der Länder bettelt“, empört sich der Haushaltspolitiker.

Die HSH müsse endlich Personal holen, das sich in der regionalen Wirtschaft auskenne. Auch der Vorstandsvorsitzende von Oesterreich könne kein überzeugendes Geschäftsmodell vorlegen, so Hackbusch. „Wenn es aber kein funktionierendes Geschäftsmodell gibt, dann werden sich die Krisenerscheinungen der Bank verstärken und die Belastungen für diese Stadt ständig erhöhen. Die HSH ist auf einem ganz schlechten Weg.