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25. Juli 2010 Bürgerschaftsfraktion

Burschenschaftler wird Bürgermeister: LINKE kritisiert Verharmlosung des Rechtsextremismus durch Ahlhaus

Die Stellungnahme aus der Innenbehörde zur schlagenden Verbindung des designierten Bürgermeisters Christoph Ahlhaus klärt nichts, sondern wirft neue Fragen auf. Ahlhaus habe nicht als Student, sondern als Kommunalpolitiker „Kontakte“ zur „Turnerschaft Ghibellinia“, Mitgliedsorganisation des extrem reaktionären Coburger Convents, gehabt, heißt es da.

„Unter diesen Bedingungen lässt sich die Mitgliedschaft des Innensenators in der frauenfeindlichen, völkischen Verbindung beim besten Willen nicht mehr als Jugendverirrung interpretieren“, stellt die innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion Christiane Schneider klar. „Die Verbindungen dieses Milieus zur extremen Rechten sind fließend.

In diesem Licht ist die von uns oft kritisierte Bagatellisierung des Rechtsextremismus durch Ahlhaus noch problematischer als ohnehin schon. Wir erinnern nur daran, dass die Innenbehörde die völkischen Umtriebe der Hamburger Burschenschaft Germania und ihren enge Verbindungen zu Neonazis kleinzureden versuchte (Siehe Drs. 19/2017). Umso mehr fordern wir von Christoph Ahlhaus eine eindeutige Distanzierung von dem Treiben und dem rechten Gedankengut der „Turnerschaft Ghibellinia“ und gleichgesinnter Verbindungen.“