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4. Juli 2016 Fraktion Wandsbek, Bezirk Wandsbek, Demonstration / Kundgebung

Bramfelder Behörde ist doch kein Saisonmarkt!

Protest gegen die Sommerschließungen der Kundenzentren

Am 1. Juli lief die Protestaktion gegen die Schließung des Kundenzentrums durch die Stadtteile Bramfeld und Steilshoop mit dem roten Fahrrad: „Bei uns werden keine Kundenzentren geschlossen – auch nicht zeitweise! Die Teilschließung des Kundenzentrums Bramfeld ist zum Nachteil der Bevölkerung und der Mitarbeiter*innen.“ So Anke Ehlers, Bezirksabgeordnete und Regionalsprecherin Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne sowie Deniz Celik, gewerkschaftspolitischer Sprecher der Linksfraktion Hamburg.

Wie bereits im letzten Jahr soll das Kundenzentrum in den Ferien geschlossen werden. Begründet wird dies vom Bezirksamt mit gesunkenen Fallzahlen. Und es gäbe einen Anstieg der Kund*innen im Sommer. Damit alle besser mit Terminen versorgt werden könnten, werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Bramfeld und Walddörfer auf die anderen Wandsbeker Kundenzentren verlagert. Nach mehreren Anfragen der Linksfraktion Wandsbek ist klar: Diese Aussage ist falsch, eine Schließung der Kundenzentren war und ist nicht notwendig.

Laut Antwort der Verwaltung hat es einen solchen regelmäßigen Anstieg des Aufkommens in den Sommermonaten nicht gegeben. Von den Fakten unbeirrt bleiben auch in diesem Sommer die Kundenzentren Walddörfer und Bramfeld zu. Nach dem Motto im Winter auf - im Sommer zu? Die Bramfelder Behörde ist doch kein Saisonmarkt!

Nein, hier wird mit Nebelkerzen geworfen! Es soll einzig und allein davon abgelenkt werden, dass in den Kundenzentren permanent Personal abgebaut wurde, um der drohenden sogenannten „Schuldenbremse“ ab 2020 gerecht zu werden. Da helfen auch nicht die wenigen Neueinstellungen. Anke Ehlers und Deniz Celik dazu: „Wir denken, hier geht es darum, wie belastungs- und leidensfähig die Bramfelder*nnen und Steilshooper*nnen sowie Farmsener*nnen sind, so wie bereits bei der Vollschließung des Sozialen Dienstleistungszentrums Bramfeld in 2013. Wenn jetzt alle Betroffenen, offene Briefe an den Bezirksamtsleiter  schreiben, die Situation in den Kundenzentren schildern und eine bedarfsdeckende Einstellung von Personal fordern, kann sich was bewegen.