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6. März 2015 Bürgerschaftsfraktion

Blumige Reden zum Frauentag helfen nicht gegen Altersarmut

SPD und Grüne wollen die steigende Altersarmut von Frauen in Hamburg weiter hinnehmen. "All die blumigen Reden zum Internationalen Frauentag am Sonntag helfen da keinen Meter weiter", kritisiert Sabine Boeddinghaus, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. "Gerade in den sozialen Berufen, in denen überdurchschnittlich viele Frauen arbeiten, will die SPD an ihrem brutalen Kürzungsprogramm festhalten. Und die Grünen schlucken das unter Verweis auf die selbstverschuldete Schuldenbremse. Im Ergebnis werden noch mehr Hamburgerinnen im Alter in Armut leben müssen." Erst vor wenigen Tagen hatte die Hans-Böckler-Stiftung davor gewarnt, dass insbesondere Erzieherinnen, Alten- und Krankenpflegerinnen von Altersarmut bedroht sind. Grund seien politische "Reformen" der letzten Jahre und die zunehmend problematischen Beschäftigungsbedingungen im Sozialbereich.

"Die Frauen und auch die Männer, die in diesen Bereichen für uns alle arbeiten, müssen endlich anständig bezahlt werden und nicht immer mehr Arbeit für immer weniger Geld aufgedrückt bekommen", fordert Cansu Özdemir, Ko-Vorsitzende der Fraktion. "Es gibt wirklich keinen Grund dafür, dass in den Berufen, in denen vor allem Frauen arbeiten, immer noch deutlich schlechter bezahlt wird als in technischen oder handwerklichen Berufen. SPD und Grüne wollen das aber nicht wahrhaben, Frauentag hin oder her."