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20. Juni 2014 Bürgerschaftsfraktion

Bezirksamt schließt ASD-Zweigstelle auf St. Pauli: ein fatales Signal für den ASD und für den Kiez

4,5 Milliarden Euro für Elbvertiefung, Hapag-Lloyd, HSH Nordbank Elbphilharmonie und Geiz ist geil bei der Kinder- und Jugendarbeit. Das passt, Herr Scholz!

Das Bezirksamt Hamburg-Mitte plant, Ende 2014 den Allgemeinen Sozialen Dienst St. Pauli in der Simon-von-Utrecht-Straße zu schließen und das Dienstgebäude Klosterwall zu verlegen. Das hat eine Schriftliche Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft ergeben.

Mehmet Yildiz, kinder- und Jugendpolitischer Sprecher der Linksfraktion, kritisiert das Vorhaben, die ASD-Zweigstelle auf dem Kiez dichtzumachen: „Das Argument, dass damit die Verbesserung der Arbeitsorganisation angestrebt würde, wirkt fadenscheinig, denn hinter solchen Zusammenlegungen steht zumeist die Absicht zu kürzen, und sei es auch nur die Miete für einen zweiten Standort.“

Dass solche Zentralisierungen problematisch sind, habe schon die Zusammenlegung des ASD Mümmelmannsberg mit dem ASD Billstedt gezeigt. „Die Allgemeinen Sozialen Dienste müssen für die Menschen leicht erreichbar vor Ort sein. Auch das ist ein wichtiger Aspekt, wenn es um die Sicherung von Kindeswohl geht“, sagt Yildiz.

Die Fraktion DIE LINKE fordert den SPD-Senat auf, dafür zu sorgen, dass die ASD-Zweigstelle auf St. Pauli über 2014 hinaus erhalten bleibt.