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Bazarnicki

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27. Oktober 2011 Fraktion Wandsbek

Bezahlbaren Wohnraum schaffen - Wohnungsbauprogramm konkretisieren

Hamburg, den 27. Oktober 2011 – In zwei Anträgen für die Bezirksversammlung Wandsbek am 3. November fordert die Wandsbeker Linksfraktion bezahlbaren Wohnraum für Wandsbek ein.

In Hamburg fehlen 40.000 Wohnungen und insbesondere bezahlbarer Wohnraum wird rar, da immer mehr Wohnungen aus der Mietbindung herausfallen. 

Aus Sicht der Linken ist der vorgelegte Entwurf für ein Wandsbeker Wohnungsbauprogramm in wichtigen Punkten nicht konkret genug und fällt hinter die Forderung der SPD aus dem Wahlkampf zurück. Durch eine geschickte Formulierung werden nicht mehr wie versprochen 30% geförderter Wohnungsbau angepeilt, sondern weit weniger.

Vasco Schultz, Fraktionsvorsitzender der Wandsbeker LINKEN dazu: „Es ist gut, dass der neue Senat endlich das seit Jahren vernachlässigte Problem des Wohnungsbaus angeht. Es nützt den Betroffenen aber wenig, wenn statt bezahlbarem Wohnraum vorwiegend Eigentumswohnungen oder Wohnungen mit Luxusmieten entstehen. Wir fordern deshalb, dass ein großer Teil der entstehenden Wohnungen im sozialen Wohnungsbau entsteht und sich die SPD zumindest zu einem Minimalziel von mindestens 30% bekennt. Ansonsten begeht die SPD in diesem wichtigen Punkt einen massiven Wahlbetrug“.

Die Linksfraktion fordert unter anderem, die Zahl der anvisierten Neubauwohnungen in Hamburg mit Einstiegsmieten von € 5,80 und € 8,00 jährlich auf 4.000  zu erhöhen und  im Wandsbeker Wohnungsbauprogramm mehr Transparenz bei der Darstellung bezahlbarer Wohnungen zu praktizieren.