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19. November 2010 Fraktion Wandsbek

Beleuchtung des Kriegsadlers Bramfeld

Das Bezirksamt hat in einer Antwort auf eine kleine Anfrage zugegeben, dass die Beleuchtung des Kriegsadlers am Bramfelder Dorfplatz an den politischen Gremien vorbei stattgefunden hat. Die Kosten für die Beleuchtung zahlt die Bramfelder Interessengemeinschaft.

Vasco Schultz, Fraktionsvorsitzender der LINKEN in Wandsbek: „Offensichtlich hat das Bezirksamt aus dem Skandal um die Aufstellung der Schimmelmann-Büste auf dem Wandsbeker Marktplatz nichts gelernt. Es ist völlig indiskutabel, dass hier Privatleuten bei einer so sensiblen Angelegenheit völlig freie Hand gelassen wird.“

Das nächste Ärgernis steht dabei bereits ins Haus: Die Interessengemeinschaft plant, neben dem Kriegsadler eine Tafel mit den Sponsoren und eine Geschichtsinformationstafel aufzustellen. Der Inhalt der Tafel ist dabei nach Auskunft des Bezirksamts der Interessengemeinschaft vollständig selbst überlassen.

Rainer Tichy, kulturpolitischer Sprecher der LINKEN ergänzt: „Es kann nicht angehen, dass Privatleute im öffentlichen Raum ohne jede Kontrolle irgend welche Tafeln aufstellen. Die Werbetafel mit den Sponsoren ist schon schlimm genug. Aber es ist unfassbar, dass ein privater Verein im Alleingang bestimmt, wie mit Kriegsdenkmälern umgegangen wird.

Die LINKE fordert, dass über die Beleuchtung des Kriegsdenkmals im Regionalausschuss entschieden wird und keine Tafel aufgestellt wird, ohne dass der Tafeltext vorher im Wandsbeker Kulturausschuss behandelt wurde.

Auch die Stadtteilkonferenz Bramfeld sah dies auf ihrer Sitzung am 18. November ähnlich und forderte, dass das Stadtteilarchiv und die Friedensinitiative Bramfeld bei der Erarbeitung des Textes eingebunden werden.

Die LINKE unterstützt die Friedensinitiative Bramfeld darin, in den Text eine Mahnung für den Frieden aufzunehmen.

Für Rückfragen: Vasco Schultz (Fraktionsvorsitzender): Mobil: 0173 58 408 37