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11. Januar 2012 Fraktion Wandsbek

Bahnübergang Jenfelder Straße nur für Fußgänger und Radverkehr realisieren

Gerhard Brauer, Julian Georg, Vasco Schultz, Olaf Brendel und Frank Hiemer von der Linksfraktion Wandsbek am Bahnübergang Jenfelder Straße

Wandsbek: LINKE fordert Überprüfung des € 23 Mio.-Projekts

Hamburg, den 11. Januar 2012 – Für die Bezirksversammlung Wandsbek am 26. Januar legt die Wandsbeker Linksfraktion einen Antrag vor, in dem die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation gebeten wird, die Planung einer Straßenunterführung an der Bahnstrecke  Lübeck-Hamburg im Bereich Jenfelder Straße nochmals zu überprüfen. Die geringe Verkehrsbelastung in diesem Bereich und die Nähe der benachbarten Bahnunter- bzw. -überführungen lassen das € 23 Mio. teure Projekt zumindest fragwürdig erscheinen. Die bauliche Realisierung ist für den Sommer 2015 geplant.


Eine Unterführung nur für Fußgänger und Radverkehr dürfte dagegen rund € 3 Mio. kosten.

Dazu Vasco Schultz, Fraktionsvorsitzender in Wandsbek: „In Zeiten knapper öffentlicher Kassen muss jedes langfristig geplante größere Projekt von Zeit zu Zeit auf den Prüfstand gestellt werden. Die ersten Planungen für das Projekt Jenfelder Straße sind inzwischen zehn Jahre alt. Von der Fachbehörde erwarten wir, dass die Straßenunterführung für LKWs und PKWs an dieser Stelle nochmals kritisch unter die Lupe genommen wird. € 23 Mio. sind kein Pappenstiel, auch wenn Hamburg davon vermutlich nur ein Drittel tragen muss".

Aus der Antwort des Senats auf eine kleine Anfrage der LINKEN-Abgeordneten Heike Sudmann (Drucksache 20/ 2478) geht hervor, dass an den  benachbarten Querungen Holstenhofweg, Tonndorfer Hauptstraße und Sonnenweg trotz  zeitweilig starker Verkehrsbelastung keine nennenswerten Probleme auftreten und nach Einschätzung der zuständigen Behörde der zusätzliche Verkehr  aus der Jenfelder Straße zu verkraften ist.

Julian Georg, verkehrspolitischer Sprecher der Linksfraktion in Wandsbek:
„Wir erfahren ständig, dass die Mittel für die Instandsetzung der Straßen und der Radwege oder auch für die Brückensanierung in Hamburg nicht ausreichen. Durch den Verzicht auf die Straßenunterführung Jenfelder Straße würden Gelder frei, die woanders sinnvoller eingesetzt werden können.“


Kontakt:

Vasco Schultz, Fraktionsvorsitzender

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