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24. September 2013 Bürgerschaftsfraktion

„Ausbildungsreport des SPD-Senats ist ein Armutszeugnis“

Schulsenator Ties Rabe hat heute den Ausbildungsreport 2013 vorgelegt und es als Erfolg bezeichnet, dass 38 Prozent der Schulabgängerinnen und Schulabgänger im letzten Jahr einen Ausbildungsplatz bekommen haben. „Vor der letzten Bürgerschaftswahl hatte die SPD noch versprochen, dass alle Jugendlichen in Hamburg das Abitur oder eine ‚klassische Berufsausbildung‘ machen können“, erinnert Dora Heyenn, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Der Ausbildungsreport des SPD-Senats ist kein Erfolg, sondern ein einziges Armutszeugnis!“

Für die Beurteilung der Hamburger Ausbildungssituation sind zwei Sachverhalte wichtig: Hamburg weist von allen Bundesländern mit 38 Prozent den höchsten Anteil an Abiturienten unter den Ausbildungsanfängerinnen und -anfängern auf. Und 42 Prozent der Ausbildungsanfängerinnen und -anfänger kommen aus dem Hamburger Umland. „Das führt schon seit Längerem zu einem Verdrängungswettbewerb, der es Hamburger Jugendlichen mit Haupt- und Realschulabschluss besonders schwer macht, einen Ausbildungsplatz zu finden“, kritisiert Dora Heyenn. „Die von Schulsenator Rabe verkündeten Maßnahmen zur Verbesserung der Ausbildungssituation bewirken nichts. Berufsorientierung, Jugendberufsagenturen und Warteschleifen führen nicht automatisch zu mehr Ausbildungsplätzen – das war in der Vergangenheit so und wird sich auch jetzt nicht ändern.“