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14. Mai 2014 Bürgerschaftsfraktion

Ausbildungsmarkt: „Unsere Jugend braucht Taten, keine Appelle!“

Dora Heyenn, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft

In Hamburg beginnt heute die Bundeskonferenz „Ausbildungsland Deutschland – Teilhabe ermöglichen und Potentiale heben“. In diesem Zusammenhang haben die Integrationsbeauftragte des Bundes, Aydan Özoguz, und Sozialsenator Detlef Scheele an die Betriebe appelliert, doch bitte mehr auszubilden. „Wenn den Beiden nicht mehr als ein Appell einfällt, ist das ganz schön hilflos“, erklärt dazu Dora Heyenn, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Wenn die Staatministerin und der Sozialsenator schon das ‚Rekordtief‘ auf dem Ausbildungsmarkt und die ‚Diskriminierung‘ von Jugendlichen mit türkischem Namen bei der Ausbildungsplatzsuche beklagen, müssen sie mit Taten antworten!“

Die Ausbildungssituation gerade für SchulabgängerInnen mit Haupt- und Realabschluss hat sich in den letzten Jahren ständig verschlechtert. „Daran hat Appellpolitik noch nie etwas geändert“, erinnert Dora Heyenn. „In Hamburg wurde noch dazu mit dem neuen Übergang von Schule zu Beruf und den Jugendberufsagenturen die Hoffnung geweckt, dass jeder Jugendliche, der einen Ausbildungsplatz sucht, auch einen findet. Das hat zuletzt Olaf Scholz in seiner Regierungserklärung versprochen. Geholfen hat das alles nichts.“ Deshalb fordert die Fraktion DIE LINKE, dass der Staat einspringt, solange die Betriebe nicht genügend Ausbildungsplätze anbieten: „Dazu muss der Senat endlich ausreichend Ausbildungsplätze im Hamburger Ausbildungsmodell und in vollqualifizierenden Berufsfachschulen bereitstellen. Diese müssen über eine solidarische Ausbildungsumlage von den Betrieben mitfinanziert werden, die selbst nicht ausbilden können oder wollen.“