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8. November 2015 Bürgerschaftsfraktion, NOlympia

Aus Verzweiflung? Olympia-Kampagne klaut bei NOlympia-Kampgne

Mehmet Yildiz, sportpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft

Eine aktuelle Erhebung der Hamburger Morgenpost unter 1009 HamburgerInnen zeigt eine knappe Mehrheit gegen die Olympia-Bewerbung: Nur 49,8 Prozent der Befragten sprechen sich dafür aus, 50,2 Prozent dagegen. „Die ganze millionenschwere Emo-Kampagne scheint ihr Ziel zu verfehlen“, erklärt dazu Mehmet Yildiz, sportpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Mehr und mehr Hamburgerinnen und Hamburger lassen sich nicht davon einlullen und entscheiden sich mit klarem Kopf für das Richtige: gegen Olympia. Da ist es kein Wunder, dass die Macher der Pro-Olympia-Kampagne verzweifeln und zu unsportlichen Methoden greifen.“

Anscheinend schätzen diese die in der ganzen Stadt sichtbare NOlympia-Kampgne der Fraktion DIE LINKE als so erfolgreich ein, dass sie sie nun zu kapern versuchen: https://twitter.com/feuerflamme2024/status/662650079766052864/photo/1. Und mindestens genauso unsportlich: In ihrer Replik auf die in der NOlympia-Kampagne geäußerten Kritik behaupten sie, der Hamburger Breitensport bekäme dank Olympischer Spiele rund 110 modernisierte Sportstätten. „Dabei geben sie ja notgedrungen selbst zu, dass die 270 Millionen Euro komplett in 111 Anlagen gehen – aber ausschließlich in die, die für Olympia nötig sind“, stellt Mehmet Yildiz klar. „Tatsächlich hat Hamburg aber 590 Schulsporthallen und 150 öffentliche Sportplätze, von denen gut die Hälfte sanierungsbedürftig ist. Für die gibt es keinen Cent. Auch wenn die angeblichen Sportfreunde es schönzureden und zu verdrehen versuchen: Der Breitensport in Hamburg profitiert nicht von Olympia, er wird darunter leiden.“