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23. März 2014 Fraktion Wandsbek

Auch kleine Kicker brauchen Sportplätze

Große Enttäuschung bei den jugendlichen Kickern des Wandsbeker TSV Concordia in Marienthal. Der Sportverein plant den Umbau von einem staubigen Grandplatz und einer verwaisten Tennisanlage zu einem modernen Kunstrasenplatz für den Kinder- und Jugendfußball. Dieser Antrag wurde vom Bezirksamt abgelehnt.

Das geplante Spielfeld von 90 x 62 Metern ist etwas größer als die vorhandene Sportfläche. Das hat zur Folge, dass insbesondere an der Südseite der Fläche auf einem vor Jahren angelegten Wall einige Bäume und Sträucher dem neuen Fußballplatz weichen müssen.

Dazu Julian Georg, Fraktionsvorsitzender der Linksfraktion: „Als Ergebnis der langwierigen Auseinandersetzungen um die Bebauung des ehemaligen Concordia-Stadions wurde vereinbart, dass ein Teil dem Wandsbeker Gehölz zugeschlagen und aufgeforstet wird. So gesehen ist es unverständlich, dass das Bezirksamt Wandsbek nicht bereit ist, für den Jugendfußball notwendige Fällgenehmigungen zu erteilen. Das Bezirksamt sollte seine Entscheidung im Interesse der sporttreibenden Kinder und Jugendlichen nochmals überprüfen“.

Im Bezirksamt Hamburg-Mitte, das für den Sportstättenbau in Hamburg zuständig ist, wird das Vorhaben positiv gesehen. Nach den Vorschriften des Fußballverbandes ist 90 Meter die Mindestlänge für den Wettspielbetrieb und darf nicht unterschritten werden. Eine Kunststoffrasenfläche ist zudem ökologisch günstiger, weil mehr Wasser als von dem vorhandenen Grandplatz in die bepflanzten Randbereiche abfließen kann.

Dazu ergänzend Gerhard Brauer, Mitglied im Kerngebietsausschuss:“ Viele Vereine in Wandsbek klagen über fehlenden Hallen- und Übungsflächen. Gerade Kindern und Jugendlichen dürfen wir nicht zu weite Wege zumuten, wenn wir sie für sportliche Aktivitäten begeistern wollen. Bei Abwägung aller Umstände muss sich der Bezirk eindeutig für den Sport entscheiden. Schließlich geht es hier auch um das Selbstbewusstsein von Kindern und Jugendlichen und um deren Gesundheit“.

Noch ist die Entscheidung nicht endgültig. Der Bauvorbescheidsantrag befindet sich im Widerspruch. Die Linksfraktion wird den Vorgang aufmerksam verfolgen und sich für die sportbegeisterten Kinder und Jugendlichen einsetzen.