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11. Juni 2012 Pressestelle, AG Betrieb & Gewerkschaft

Arbeit darf nicht mehr arm machen: AZUBI-Vergütungen unter der Armutsgrenze müssen ein Ende haben!

Jahreshauptversammlung der AG betrieb & gewerkschaft wählt LandessprecherInnen neu und setzt Schwerpunkt bei Auszubildenden und jungen ArbeitnehmerInnen:

Auf ihrer Jahreshauptversammlung am 9. Juni wählte die größte Landesarbeitsgemeinschaft der Linken Hamburg, die AG betrieb & gewerkschaft, ihren achtköpfigen SprecherInnenrat neu: Wiedergewählt wurden Kersten Artus, Gerald Kemski, Olga Fritzsche, Bernd Grimmig, Manuela Schenkenberg und Wolfgang Petersen. Neu gewählt wurden Christine Wolfram und Philipp Colrepp.

Die Mitglieder begrüßten einhellig die Wahl des Gewerkschafters Bernd Riexinger als neuen Parteivorsitzenden. Kersten Artus, die auch wirtschafts- und gewerkschaftspolitische Sprechern der Bürgerschaftsfraktion ist, sagt: „Er ist ein Brückenbauer in den sozialen Bewegungen. Das ist genau das, was wir für die Zukunft brauchen: Breite Bündnisse der verschiedenen sozialen Bewegungen sind die große und auch die einzige Chance, Sozial- und Demokratieabbau wirksam zu bekämpfen. Die Linke versteht sich als moderne Partei für alle, die für einen wirklichen Politikwechsel stehen. Der neue Parteivorstand mit Katja Kipping und Bernd Riexinger hat unsere volle Unterstützung für seine Arbeit.“

Schwerpunkt des Treffens war die Situation Auszubildender und junger ArbeitnehmerInnen. Schulabgänger haben oft keine Chancen, ihren Traumberuf zu ergreifen. Zwanzig Prozent aller Ausbildungen werden vorzeitig beendet. Ein großer Teil wird nach der Ausbildung nur befristet übernommen. Viele werden nach spätestens drei Jahren arbeitslos. Gerald Kemski sagt: „Wir stellen ein großes Demokratiedefizit in den Ausbildungsbetrieben und Berufsschulen fest. Auszubildende müssen wieder lernen, sich für ihre Rechte einzusetzen. Wir unterstützen die Gewerkschaftsjugend in ihrem Engagement und bieten unsere Ressourcen und Erfahrungen an: Hamburger Betriebe und der öffentliche Dienst müssen ausreichend Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen und eine unbefristete Übernahme zusichern. Vergütungen weit unter der Armutsgrenze müssen ein Ende haben!“